Das pochierte Ei

Das pochierte Ei

So einfach und doch so schwierig: das perfekt pochierte Ei. Wenn du schon einmal nach einer Kochanleitung im World Wide Web gesucht hast, dann weisst du, dass es zum gleichen Gericht oder Rezept 100 verschiedene Meinungen und Tipps gibt.

Was der eine empfiehlt, von dem rät der andere vehement ab.

Etwa so erging es mir bei der Suche nach der besten und sichersten Variante, ein pochiertes Ei zu machen. Ein Jungle voller Tipps, was taugt etwas und was nicht? Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich den Eier-Dingen auf den Grund gehen möchte.

Pochierte Eier haben in den letzten Jahren im Zusammenhang mit «Eier Benedikt» die Blogs und Instagram-Accounts erobert. Wer am Sonntag etwas auf sich hält, gönnt sich die volle Kalorienbombe mit Sauce Hollandaise als Frühstücksgericht (oder auch, leider geil: «Geile Eier»). Es geht aber auch leichter und deswegen lassen wir die Sauce einfach weg und benutzen als Dekoration, was der Kühlschrank hergibt. Das kann von Tomaten, Kräutern über Antipasti oder eine scharfe Sauce wie Sriracha sehr vieles sein. Pochierte Eier sind unglaublich wandelbar – das Einzige was zwingend für mich dazugehört ist ein leckeres Röstbrot.

Nach mehreren nur halbwegs überzeugenden Versuchen bin ich auf den ultimativen Tipp gestossen und den teile ich an dieser Stelle gerne mit dir.

Das Rezept

Eine grössere Pfanne mit einem Liter Wasser füllen und zum Kochen bringen. Unterdessen einen Esslöffel Essig ins Wasser geben (optional). Die gewünschte Anzahl Eier oben und unten mit einem Eierpiekser einstechen (ja, ich habe es mit einer Nadel versucht – nein, es hat bei mir nicht geklappt …) und ins kochende Wasser gleiten lassen. Das Ei lediglich 10 Sekunden lang im Wasser lassen, nachher sofort mit einer grossen Kelle rausnehmen und die Hitze sofort reduzieren, bis das Wasser nur noch siedet. Mit einer Kelle einen Wasserwirbel bilden und das Ei ins Wasser aufschlagen (Vorsicht: Eigelb nicht zerstören). Das Eiweiss sollte sich um den Dotter wickeln, wenn das nicht durch den Wirbel passiert, hilft man am Besten mit einem Löffel nach. Nach 2.5 Minuten sollte das Ei sorgsam mit einem grossen Löffel rausgeholt werden. Je nach Pfannengrösse können zwei bis drei pochierte Eier gleichzeitig gemacht werden.

das pochierte ei

Das fertige Ei auf einer Brotscheibe oder auf einem Stück Toast drapieren und mit der gewünschten Dekoration garnieren. Die Freude ist immer wieder aufs Neue sehr gross, wenn es mir gelingt und mit dieser Variante, habe ich es bisher immer geschafft. Probier es einfach aus!

Bon appétit!
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