Diamonds

Diamonds Snapchat

Ach, ich bin einfach zu alt für diesen Scheiss. Auch ich habe das zu Beginn gesagt. Aber bin ich es wirklich? Bist du es? Hörst du auch das kleine Kind in dir, welches dich jetzt auslacht und sich heimlich denkt: Diesen Satz wolltest du doch niemals aussprechen. Hattest du dir geschworen! Indianerehrenwort oben drauf.  Und erst recht nicht schon mit jungen dreissig Jahren.

Nun ja, ich kann dich ja schon verstehen. Sie spriessen wie die Pilze aus dem Boden, diese Sozialen Netzwerke. Overload. Und schliesslich wenden sich «die Jungen» von Facebook ab zu diesem Realtime Dingens. Diese naiven Jugendlichen, hihihi, werdet erst mal erwachsen. Real Life Kids! Und zeitgleich würde dir Peter Pan jetzt in die Backen kneifen und dich auslachen. So erging es mir jedenfalls. Auf und ab, hin und her und dann habe ichs einfach ausprobiert. Und siehe da, oh Snap, schon bin ich Feuer und Flamme dafür.

Hardcore Unboxing

Ja ich gebe dir recht. Snapchat ist nicht die intuitivste App, die es gibt. Aber warum machen wir es uns auch immer so verdammt einfach? Warum erkunden wir die Dinge nicht einfach und lassen uns überraschen? Denn hat man mal den Dreh raus, so merkt man, dass es eben doch gar nicht so schwierig ist. Ich habe mich also im Internet umgesehen, Tipps & Tricks gibts ja zu Haufen. Zunächst als passive Snapperin unterwegs, schon bald wagte ich mich an Fotos heran und gehöre jetzt auch schon zur Liga der «Unboxing» Blogger. Ein Phänomen, das mich einerseits belustigt, andererseits fasziniert. Da filmen wir uns doch selbst beim Auspacken eines Paketes. Gähn. Und doch will ich stets wissen, was in der Box auf die öffnende Person wartet.

What’s in the box
Quelle: Moviescene from Seven

Snapchat is a mobile app that allows users to send and receive „self-destructing“ photos and videos.

Und so kam es, dass ich das Boxmopolitan Paket auf Snap ausgepackt und die Überraschung für Fab damit ruiniert habe. Upsi, sorry Fab. Das ist das Risiko, welches du bei Snapchat eingehst. Du weisst eben nie, was dich erwartet und die Dinge liegen vor, so wie sie eben sind. Kein stundenlanges Bearbeiten, wie es mittlerweile auf Instagram Standard ist. Aufgenommen, zack und schon sichtbar. So das Prinzip. Die kurzweilige unverblümte Wahrheit. Übrigens: noch gut, dieses Paket.


How to Snap

Mit Snapchat kannst du also Fotos und Videos aufnehmen und diese an Einzelpersonen oder mehrere Personen schicken, welche dich abonniert haben / dir folgen.  Diese Snaps können maximal zwei Mal angesehen werden, danach verschwinden sie ins Nirwana. Via Chatfunktion kannst du ebenfalls mit deinen Snapchat-Freunden schreiben oder Bilder und Videos kommentieren. Darüber hinaus kannst du eigene sogenannte «Stories» erstellen, die während 24 Stunden von deinen Followern angesehen werden können. Zu guter Letzt: die Filterfunktionen. Lustige Gesichter und Animationen regen an, die App regelmässig zu öffnen und damit zu spielen. Ein Spass für die ganze Familie! Kchkch…

Mittlerweile bieten einige Snapchat-Workshops an. Wozu ich für einen solchen Kurs Geld bezahlen soll, ist mir ein Rätsel. Schliesslich gibt es zig Tausende Tutorials, die im Netz herumschwirren, z.B. hier und hier.

Und jetzt?

Ob du jetzt auf den Trend-Zug aufspringst, ist dir überlassen. Ich hab auf alle Fälle meine Freude daran, Einblick in den Alltag meiner Freunde und von bekannten Gesichtern zu haben. Der Suchtfaktor ist gross, aber schliesslich liegt es in deiner Hand, wie intensiv du noch ein weiteres Medium nutzen möchtest.

Folgen kannst du mir so. Schlafzimmerblick inklusive.

Snapchat schneeve

Song of the Week

Eigentlich wäre ja hier ein «The Power» von SNAP! zum Thema passend. Ich hab trotzdem einen anderen Ohrwurm intus. Zack, schon hast du ihn.




Hinweis: Die Boxmopolitan-Box in diesem Artikel wurde uns gratis zugeschickt. Die Berichterstattung repräsentiert zu 100% unsere eigene subjektive Meinung.

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