Diamonds

Diamonds KW17

Die ganze Diamonds Woche stand im Zeichen «Sommer»: Mädchen in Sandalen & Röcken, Jungs in Shorts & Shirts und ich noch immer in Mantel und Schal. Wenn andere schwitzen, finde ich es erst angenehm. War schon immer so – Latina-Wurzeln hin oder her, für mich kann es nie genug warm werden. Die Woche war aber nicht nur besonders warm, sie war für mich besonders besonders. Warum, weshalb, wieso – das erfährst du noch früh genug (Geduld, nur Geduld, gäu Fab!).

Zunächst habe ich ein Wochenende in Zürich bei Fab verbracht. Grund dafür war eine Einladung und eine Jacke, die den Weg einfach nicht zu mir finden will.

Fab und Eve

Wars der Weg wert?

Ich wollte ja schon immer mal ins 25hours Hotel Zürich West reinschauen, also haben wir nicht lange gefackelt und sind am Freitag der Presse-Einladung «Fashionhotel 2015» gefolgt. Das «Who is Who der Fashionszene in Zürich» war selbstverständlich auch dabei, nebst einigen Bloggern und der Presse. Dieser Fashionevent findet nun zum 2. Mal statt und wird rege besucht. Worum geht es dabei:

Ein trendiges Designer-Hotel wird für ein Wochenende zum Fashion-Haus. Die Veranstaltungsreihe Fashionhotel ist eine ganzheitliche Fashion-Erlebnis-Welt mit einem Mix aus Information, Show, Verkauf und Party. Es steht für Innovation, Kreativität und Einzigartigkeit, Förderung junger Talente, Professionalität und Kompetenz sowie Internationalität – Das Zusammentreffen von Fashion, Lifestyle, Design, Entertainment und ganz einfach Spass.

Begonnen hat der Event mit einer Fashionshow im Freien, welcher wir mit einem leckeren Welcome-Drink in der Hand gespannt zugesehen haben. Leider konnte ich das Konzept hinter der Show nicht so recht entdecken, die Labels wurden durchmischt und man wusste nie genau, welcher Look nun genau vorgestellt wird. Dasselbe galt leider dann auch im Hotel selbst. Die Showrooms waren zwar gut beschriftet, aber auch hier fand ich es zu wirr, zu unstrukturiert, erkenne kein richtiges Konzept dahinter. Viel besser hätte ich Themenstockwerke gefunden, gegliedert nach Beauty, Streetwear, Highfashion, Accessoires etc.

Leider gab es für uns persönlich nicht viel Spannendes zu entdecken, die Brands im Fashionhotel entsprachen nicht unseren persönlichen Geschmäckern: zu bunt, zu laut, zu aufgeregt. Nichtsdestotrotz haben wir 3 besondere Schmankerl gefunden:

  1. The Backyard: Ja, die lieben Mädels waren ebenfalls vor Ort und wir hoch erfreut, sie wieder gesehen zu haben.
  2. Jungle Folk: Ein wahnsinnig spannendes Label, welches in Kolumbien, Medellin produziert. Die Macherin dahinter, Pauline Marie Treis, gab uns sympathisch und fleissig Auskunft über ihre echt schönen Stücke! Ich hoffe, dir bald etwas mehr über unsere Neuentdeckung berichten zu dürfen.
  3. Elie: Das Berner Label war ebenfalls vor Ort und präsentierte den originellen Schmuck, der Lust auf Rückenfreies macht. Ein echt cleveres und hübsches Produkt, welches wir versucht sind auszutesten.

Fazit: Es geht was in der Modeszene Schweiz! Und das ist gut so. Nichtsdestotrotz wünschen wir uns mehr Mut zur Förderung von Jungtalenten oder auch: weniger Blitzlichter – mehr Konzept.

Wertigkeit zweiter Hand

Das Konzept des Marché Noir könnte unseren Geschmack nicht besser treffen: Ausschliesslich schwarze Kleidung, exklusiv zusammengesucht und zusammengestellt von den beiden #girlbosses Sheila Lopardo und Alessia Dal Santo. Die Kleider im Marché Noir hatten bereits einen ersten Besitzer, sind aber bester Qualität und in makellosem Zustand, so das Versprechen.

Schwarze Kleider sind so unwiderstehlich, weil sie adrett sind, stilsicher jeden Anlass untermalen und weil sie – das ist das Schönste – stets Aufmerksamkeit geniessen ohne dabei laut zu sein.

Also standen wir zur Eröffnung des Pop-Up Stores 10 Minuten vor offiziellem Beginn vor der Türe, denn ich hatte sie auf der Marché Noir Facebookseite entdeckt: meine Traumjacke! DIE japanische Bomberjacke, nach der ich nun schon über einem Jahr suche. Und bäm! klar, sie war schon vergriffen, denn anscheinend hatten da ca. 15 andere denselben Gedanken (an dieser Stelle: Viel Freude neue Besitzerin und falls du sie irgendwann nicht mehr möchtest, bitte melde dich!). Etwas enttäuscht darüber habe ich mich trotzdem umgesehen und bäm! eine weitere Jacke entdeckt, die mein Herz höher schlagen lässt: die NIKE Olympic Team USA Sochi 2014 Cape-Jacke mit den tollsten Lederärmeln. Hallo, du Mein!

Fazit: Das Konzept hinter dem Marché Noir steht, ist gut (die Auswahl hat uns wirklich qualitativ überzeugt) und wir freuen uns auf den kommenden Onlineshop!

Es Wert sein

Gehörst du auch zu denen, die «2 Girls, 1 Cup» gesehen haben? Dann wird dich das folgende Video nicht schockieren. Oder eben gerade doch? Nun, klar geht es dem Macher Eduardo Casanova, um die Portion Provokation, aber die Geschichte dahinter ist kaum treffender einzuordnen als in unsere heutige Zeit.

Die Geschichte dieses Kurzfilmes namens «Eat my Shit» ist die folgende: Die Protagonistin Samantha lädt ein Selfie von sich auf Instagram hoch, allerdings wird es durch Instagram gesperrt, da es «sexuellen Inhalt» zeigt und somit verboten auf der Plattform ist. Dabei hat sie lediglich ein Foto von ihrem Gesicht gemacht … ihre Antwort kommt prompt auf den Teller. Aber guckst du!

Lesenswert

«Weshalb wir den Begriff «Familie» überdenken müssen». Korrekt, das müssen wir. Und zwar dringend, wie ich finde. Denn auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich einige homosexuelle Paare, die es nicht nur verdient hätten gleichermassen anerkannt zu werden, es regt mich zunehmend auf, dass wir überhaupt noch darüber diskutieren müssen, anstatt zu handeln.

Es wird derzeit also nicht nur neu verhandelt, wer eine Familie sein kann, sondern auch, was unter «Mutter» und was unter «Vater» zu verstehen ist.

Sehenswert

Letzten September war ich ja in Japan und dort habe ich mir das tolle Buch «Schoolgirl Complex» von Yuki Aoyama gekauft. Das Thema «Schulmädchen» ist gross in Japan und der Fotograf beschäftigt sich im ganzen Bildband mit dem Phänomen der Schuluniform.

By eliminating the face–creating an anonymous figure, a viewer can associate each photo piece with his/her memory. A delusion is a keyword in here – creating a flashback of the bittersweet days back in his/her teens. A void – in someways, the missing face, is filled with the delusion or the memory.

Der Bildband ist also keine plumpe Pornografie, sondern eher der Ausdruck der selbstbewussten japanischen Frau und der japanischen Kultur an sich.

Yuki Aoyama Schoolgirls Complex

Hörenswert

Weil ein Song manchmal nicht genügt.

 

Denk daran: Montag kann was, was Sonntag nicht kann!
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