Diamonds

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Quelle: refinery29.com/getty images

Etwas gelangweilt klickte ich mich online durch das Olympiaprogramm und blieb plötzlich beim klassischen Volleyball hängen. Eine Teamsportart, welche mich immer schon fasziniert hat, ich jedoch bis auf wenige Grundübungen kaum beherrsche. Wie diese Faszination damals vor über 20 Jahren begonnen hat? Natürlich durch RTL II und Mila Superstar!

Sie ist nur eine von vielen Kindheitshelden und -heldinnen. Also schwelge ich heute mit dir in meinen liebsten Kindheitsserien.

Mila Superstar

Los geht’s natürlich mit der erwähnten Superheldin Mila – die kann nämlich fliegen, wie die Schwalben über Fujiyama.

Während für unsereins (und zum Glück auch für die Profis) ein Salto vor dem Gewinnschlag unmöglich ist, so schmettert Mila mit diesem Trick den Ball geschickt in jedes gegnerische Spielfeld. Mila schafft eben alles mit ihrem Ehrgeiz. Ihre grossen, blauen Augen, der dunkle Pferdeschwanz mit der gelben Schleife und die weiss-rote Uniform gelten als ihr Markenzeichen. Die Manga-Serie hat mich damals sofort gefesselt, wahrscheinlich, weil die Story mit einer Prise Drama angereichert war; schliesslich leidet die junge Mila anfänglich an einer Lungenkrankheit und wird zu Beginn gar nicht freudig im Team aufgenommen. Superstars haben es eben auch nicht immer leicht.

Tsubasa

Ins gleiche Genre wie Mila gehört natürlich auch «Tsubasa». Die Serie, die jeweils gleich anschliessend an Mila Superstar gezeigt wurde, war das männliche Pendant zu Mila. In starker Erinnerung blieb mir, wie Tsubasa scheinbar über die halbe Erdkugel läuft, bis er auf der anderen Seite des Spielfelds und vor dem Goal ankommt. Auch die Täuschungsmanöver (mit dramatischer Musikeinspielung) vor dem Goal, bei denen man nie so recht wusste, wer in der ganzen Wirbelakrobatik tatsächlich aufs Goal schiesst, sind im Gedächtnis hängen geblieben. Hier also das Intro des Fallrückzieher-Stars:

Nach der erneuten Durchsicht der ersten Folge musste ich lachen, irgendwie habe ich die unrealistischen Mondbälle vermisst.

Neben diesen beiden Zeichentrickserien habe ich noch andere Shows richtig geliebt. Ein weiteres Beispiel ist da natürlich die Serie «Power Rangers».

Power Rangers

Viele Samstage nach der Schule habe ich mit den Nachbarskindern die Power Rangers geschaut. Jeder durfte dabei eine Figur darstellen – ich war (unerklärlicherweise) sehr stolz darauf, den roten Power Ranger zu mimen. Eine stereotypische Unterscheidung in Frauen- und Männercharakteren haben wir damals noch nicht beachtet, schliesslich war unter der Maske jeder gleichwertig und vor allem gleich wichtig im Team. Im Nachhinein betrachtet, liegt hier wohl auch der Schlüssel für meine spätere Sportwahl: Karate.

Scooby Doo, where are you?

Viel kam ich nicht dazu, den Cartoon Scooby Doo zu schauen. Allerdings war jede Episode, welche ich frühmorgens am Wochenende erwischte, ein Highlight. Die Kombination aus Teamwork, verrücktem Hund, Detektivarbeit und doofen Halunken war für mich Spannung pur. So sehr, dass ich die Stories oft nur auszuhalten wagte, wenn ich mir die Hände vors Gesicht hielt und durch die Finger schielte.

Teenage Mutant Ninja Turtles

Erst gerade wieder entdeckt: die Liebe zu den Ninja Turtles und sind wir ehrlich, wer liebt sie nicht, denn es gilt doch:

Jeder kennt die Hero Turtles!

Es wurde allerhöchste Zeit die grünen Kämpfer wieder aufleben zu lassen. An dieser Stelle deswegen einen lieben Gruss an meinen kleinen Freund Joa, der mit seiner kindlichen Faszination meine Vorliebe für die Ninja Stories neu entfacht hat.



Und hey, jetzt kommen nicht nur die Hero Turtles sondern auch der Sonntag. Geniess den Tag!
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