Negroni

Negroni

Ich bin kein Tom Cruise Fan. Dieses unecht wirkende Lächeln, der peinliche Sofa-Skandal, Scientology… brauche ich noch mehr Gründe zu nennen? Trotzdem gebe ich zu, er hat einige gute Streifen gedreht. Oder zumindest einige mit Kultstatus. Einer davon: Cocktail. Du lachst jetzt vielleicht aber seither finde ich Männer, die einen guten Cocktail aus dem Ärmel schütteln können, einfach sexy. Die erfolgreiche Miranda aus Sex and The City hat sich schliesslich auch in Steve den Barkeeper verliebt. Da muss also was dran sein.

Aber zurück zum Wesentlichen: Ich bin ein Genussmensch und trinke gerne ab und an einen guten Drink oder Cocktail. Damit ich dafür nicht auf einen sexy Barkeeper warten muss, sage ich mir «selbst ist die Frau»! Also bringe ich mir jetzt einige Kniffe selbst bei und berichte auf Dito über meine Kreationen.

Starten möchte ich mit einem Aperitif-Klassiker, den ich besonders in den Wintermonaten sehr gerne trinke. Dieser Pre-Dinner Cocktail erinnert mich einerseits mit seiner Frische an die italienische Riviera (Sommergefühle olé) andererseits finde ich eben gerade diese Wärme sowie die Orangennote passend zur kalten Jahreszeit.

Der Negroni wurde in Florenz im Caffè Casoni in der Via de′ Tornabuoni erfunden. Er ist nach dem Grafen Camillo Negroni benannt, der beim Barkeeper (Fosco Scarselli) zwischen 1919 und 1920 zum ersten Mal einen mit Gin verlängerten Americano bestellte.

Mein verwendetes Rezept stammt aus dem Buch von Charles Schumann «Schumann’s Bar – The Artistry of Mixing Drinks» als Alternative kann ich aber auch das Buch «Cocktailian: Das Handbuch der Bar» empfehlen.

Im Tumblerglas auf Eiswürfeln verrühren, mit Orangenzeste abspritzen und diese dazugeben.

Negroni

Ich habe mir erlaubt alternativ ein Martinikelch vorzukühlen und den Negroni ohne Eis zu trinken – ist mir im Winter einfach lieber. Falls du mehr über den Negroni und seine Variationen erfahren möchtest, kann ich dir diesen Artikel von Mixology empfehlen.

Noch unsicher? Hier das passende Youtube-Tutorial «How to make a Negroni».

Salud!

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4 Comments

  • Das inspiriert mich jetzt auch sehr – ich finde es toll, wenn man Gästen etwas Richtiges als Aperitif oder Digestif – oder einfach als Afternoon Drink 🙂 anbieten kann! Den Negroni hab ich nie getrunken, deshalb werde ich zuerst mal am Wochenende ein Bar aufsuchen, einen Negroni bestellen und dann entscheiden ob ich die Bar aufstocken soll. Gin und Campari wären schon da…… juhuuu! Cheers!

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