Part 2: Ein Kleid für alle Feste

Festkleider Part 2

Je älter man eben wird, desto mehr fallen sie an, die Hochzeitsfeiern. Und anscheinend bin ich ja gerade im besten Alter dafür. Dies nebst der Tatsache, dass ich ab und an auch auf Hochzeiten arbeite bzw. singe, ich mich also auch deswegen mit dem Thema beschäftigen muss. Fab hat ihre drei Favoriten bereits vorgestellt, nun bin ich an der Reihe dir meine liebsten Kleider für die feierlichen Anlässe zu präsentieren.

Eve’s Dress List

Meine Gewohnheiten ändern sich mit zunehmendem Alter. Trug ich vor ca. vier Jahren fast nur Kleider und Röcke, so bevorzuge ich nun schon seit geraumer Zeit Jeans und Hosen. Das kann sich sicherlich wieder ändern irgendwann, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass sich momentan nur noch wenige Kleider in meinem Schrank befinden. Dies macht die Challenge nach einem geeigneten Kleid nicht einfacher, sobald eine Feier oder Hochzeit ansteht. Also, was tun? Nun, ich bin ebenfalls derselben Meinung wie Fab: ich trage ein bewährtes Kleid mehrmals. Für viele ein Fauxpas – für mich machbar: Unter der Voraussetzung du wechselst Accessoires und Frisur. Und seien wir ehrlich, falls du auf denselben Gästekreis stossen wirst, wie bei der letzten Feier, wird sich nach einer guten und alkoholisierten Feier eh niemand mehr an dein vergangenes Outfit erinnern können.

Obwohl Fab und ich in den meisten Dingen eine fast identische Meinung hegen, so muss ich ihr in einem Punkt widersprechen. Wir schreiben das Jahr 2015 und ja liebe Fab, Schwarz und dunkle Farben im Allgemeinen sind erlaubt! Es gibt wohl nur eine einzige Ausnahme: Wenn die Braut es ausdrücklich nicht erwünscht, dann wäre dies als No-Go zu bezeichnen. In Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Ländern wird auch oftmals ganz in Weiss geheiratet und dies explizit von den Gästen erwartet (okay, ich komm mir dann vor wie in einer Sekte, aber was solls) – also entgegen der Annahme, man dürfe der Braut farbtechnisch nicht die Show stehlen. Hierzu haben wohl viele asiatische Kulturkreise wiederum eine andere Meinung, da man Weiss oft bei Beerdigungen zu sehen bekommt. So hat wohl so jeder seinen eigenen Standpunkt und kulturellen Background vorzuweisen. Ich finde dunkle Kleider dann erst so richtig passend, wenn man dazu einen Kontrast wählt. Sei das mit bunten Farben oder auch mit Accessoires in Metalltönen – einen feierlichen Charakter sollte das Outfit am Schluss haben. Kurzum: Du solltest dich in deiner Wahl wohlfühlen (für mich heisst das grundsätzlich flache Schuhe oder Pumps mit Blockabsatz tragen) und dem Motto bzw. dem Gästekreis entsprechend anpassen. So käme ich mir z.B. auf einer Landhochzeit im Glitzerdress doch wohl sehr blöd vor.

Und das sind meine Top 3, mit denen ich jede Feier gerne in Angriff nehme:

Das Seidenkleid von Comptoir des Cotonniers, welches mir mit der filigranen Art und der leichten Drapierung vorne besonders gut gefällt. Der Schnitt ist als solches aber leider etwas gar plump, deshalb war ich bestimmt ein Jahr auf der Suche nach dem passenden Gürtel und fand diesen schliesslich bei COS. Dieses Kleid trage ich allerdings nicht am heissesten Tag des Jahres, da auch das beste Deo bei purer Seide nichts bringen würde.

Festkleid grün

Dieses VILA Kleid habe ich an einem Swap-Event entdeckt und es sogleich toll gefunden. Die Farbe knallt und der asymmetrische Schnitt mit der Drapierung erlaubt auch das extragrosse Stück Kuchen an der Hochzeit zu verdrücken. Zu diesem Kleid trage ich meist nur leichtes Make-up – ausser ich bin Gast an einer Dragqueen-Feier.

Festkleid rot

So und da haben wir es, das dunkle Kleid. Ich liebe dieses Sandro Stück mit dem oberen schwarzen, transparenten Teil, der dunkelblauen Fortführung und den feinen Metallfäden. Die Rückseite ist ebenfalls bis zur Hüfte transparent, auf eine gute BH-Wahl muss also geachtet werden. Dazu wähle ich entweder Metallaccessoires oder nur wenige Accessoires, dafür einen schönen roten Lippenstift.

Festkleid schwarz

Würde ich meine Kleiderauswahl erweitern, dann würde das wohl folgendermassen aussehen:

Übrigens: Das Konzept von piqyourdress ist wirklich interessant, denn das «Kleid» kann man sich selbst zusammensetzen aus den drei Elementen: Ober-, Unterteil und Gürtel. Somit kann man die Teile auch einzeln tragen und investiert eben nicht nur in eine Hochzeitsbekleidung. Vielleicht teste ich das ja mal für dich, dann kann ich Genaueres zu Qualität und Schnitt berichten.

Happy Wedding!
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