Fabs Dito Rückblick

Dito Rückblick

Dieses 2015 hat es in sich. Für mich persönlich aber auch für uns zusammen. Wir haben unser Baby in die Tat umgesetzt. Dito lebt und das nun bereits seit über einem halben Jahr. Immer wieder haben wir davon gesprochen, immer wieder neue Pläne ausgeheckt und doch immer wieder alles aufgeschoben. Vier Jahre Planung und Gespräche und es hat jedes dieser Jahre benötigt, damit Dito so geworden ist, wie es jetzt ist und es unseren Ansprüchen auch wirklich genügt.

Freundschaft vs. Dito?

Aus einer guten Freundschaft ist eine tiefe Verbundenheit entstanden, die so manche unvorhergesehene Hürde meistert. Obwohl viele sagen man solle Berufliches und Privates trennen – bei uns funktioniert es. Aber auch wir mussten damit umzugehen lernen. Welche Kommunikationskanäle sind für die Administration geeignet und wann muss das Magazin hinter den Alltagssorgen anstehen. Denn obwohl wir mit Dito nicht glücklicher sein könnten, ist es natürlich kein Spaziergang, sondern Disziplin ist gefordert: Das Online Magazin ist schlussendlich unser liebstes Hobby und wir pflegen unser Baby nach langen Arbeitstagen und anderen Verpflichtungen nebenbei. Die Mails im gemeinsamen Mailfach wollen beantwortet werden und eine korrekte Absprache und Planung ist das A und O.

Aber es ist unsere Spielwiese und immer wieder müssen wir uns gegenseitig kneifen und einander sagen, dass unsere Beiträge tatsächlich von anderen gelesen werden. Die Rückmeldungen und Feedbacks dabei freuen uns ganz besonders.

Wir möchten uns nicht verstellen, wir wollen uns sein. Auch wenn das manchmal heisst, etwas Privates in den Girl Talks preiszugeben. Das Leben ist nun einmal auch für uns kein Ponyhof. Wir leben Dito und das schimmert ganz klar durch.

Ich kenne dich…

Ganz beeindruckt war ich von einer Begegnung am Gurtenfestival vor ein paar Wochen. Ohne Eve in Sichtweite und völlig unvorbereitet, wurde ich von jemand Unbekanntem herzlich mit der Frage begrüsst, ob ich nicht der zweite Teil von Dito sei. So entdecken wir stets aufs Neue, dass wir uns in erster Linie gegenseitig inspirieren aber wir eben auch andere in ihrem Alltag begleiten dürfen.

Viele weitere tolle Kontakte durften wir durch Dito kennenlernen: Bis auf München hat es uns verschlagen, um da die tollen Mädels von amazed zu treffen und uns mit ihnen über das Blog-Business auszutauschen. Dank dem einen oder anderen Girl Talk habe ich tolle Rückmeldungen von Lesern erhalten, die haargenau mitfühlen. Ebenfalls besonders gefreut hat mich, dass meine männlichen Arbeitskollegen sich sogar geoutet haben teils sogar nur diesen Girl Talk zu lesen. Sie und der tägliche Austausch mit ihnen sind ein grosser Teil meiner Inspiration und daher freut es mich immer sehr, wenn ich auf Dito etwas davon zeigen darf.

Unser Umfeld konnten wir auch für Dito gewinnen: So haben wir nebst unseren eigenen Beiträgen tolle Gästeposts und Fotostrecken veröffentlichen dürfen. Dito hat sich zu einem kunterbunten Sammelsurium an Meinungen und Erfahrungen entwickelt. Das ist genau die Art und Weise, mit der wir glücklich sind und das lieben wir an unserem Magazin.

Meine eigene Wahrnehmung gegenüber Blogs hat sich indes auch verändert. Ich weiss nun, was für eine Arbeit in einem einzelnen Post steckt. Ich hinterfrage meine liebsten Blogs aber auch kritischer und verfolge ganz klar nur noch sehr ausgewählte Blogs. Da mein Tag nun auch nicht plötzlich mehr als 24 Stunden aufweist, heisst es daher Prioritäten setzen: Habe ich früher viele Bilder bevorzugt, so schätze ich heute viel mehr sehr persönlich gefärbte Erfahrungstexte.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich das schnelle Konsumieren von «Bits and Bobs» aus dem Internet aber auch vermisse. Alles aufzusaugen wie ein Schwamm, das hat mich schlussendlich zum Bloggen und zu Eve gebracht.

Wunschkonzert

Für Ditomag und mich wünsche ich mir mehr Zeit für das Fotografieren. Die Welt durch die Linse zu sehen, hilft mir die Alltagssorgen auszublenden und ein einziges Bild kann manchmal mehr als tausend Worte zum Ausdruck bringen. Ich würde mich freuen, wenn wir mithilfe von Dito noch auf so manchen Juwel stossen, egal ob Person, Projekt oder Produkt. Und wenn wir gleich beim Wunschkonzert sind, dann hätte ich gerne bald eigene Videos auf unserem Blog! Die Ziele sind da und ich freue mich auf jeden weiteren Schritt.

Auf, auf, zu neuen Ufern!

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