Fabs Jahresrückblick 2016

Fabs Jahresrückblick 2016

Ach liebes 2016, du darfst dem neuen Jahr gerne Platz machen. Wir hatten unsere Glücksmomente, allerdings gehen wir jetzt besser getrennte Wege.

Ich hatte grosse Erwartungen an dieses 2016. Rückblickend waren die besten Augenblicke jedoch alle (durch andere) geplant oder hart erarbeitet. Die beängstigendsten und überraschendsten Momente, die eine grosse Mehrheit der Menschheit bewegte, kamen gar beide über Nacht. Ziemlich eindrücklich: Da geht man voller Hoffnung schlafen und am nächsten Morgen ist die Welt nicht mehr die, die sie vorher war.

Good night Britain and good morning Mister Trump.

Viele langfädige Diskussionen habe ich darüber geführt. Deswegen kurz und knapp abgehandelt: Dieses Jahr war politisch und gesellschaftlich desaströs. Etwas zu viel Gift für mein Herz.

 

2016 – es kam anders als gedacht

Ich hatte mir das auch persönlich irgendwie anders vorgestellt: Ende 2015 war ich aus dieser intensiven Achterbahnfahrt ausgestiegen und wünschte mir (oh Wunder!) eine weitere Runde Spiel und Spass.

Doch statt einer weiteren Entdeckungstour auf dem Kirmesplatz ging ich 2016 auf direktem Weg nach Hause und wurde, gähn, erwachsen.

Klingt irgendwie unglaublich langweilig und öde? Mag sein, aber für mich war es rückblickend tatsächlich das Richtige. Schön geradeaus fahren, hin und wieder gar im Autopilot. Sozusagen ein Zwischenjahr um 2017 wieder so richtig durchzustarten.

Highlights pro Saison

Das 2016 kann ich persönlich als ziemlich konstantes Jahr betiteln. Umso stärker sind da vier positive Ausschläge in der Jahresfrequenz zu verzeichnen. Damit ich nicht zu fest aus meiner (ohmmm-)Balance kippte, gab es ein Highlight pro Saison:

Gegen Ende dieses Jahres habe ich mir beispielsweise bewiesen, dass meine Selbstdisziplin ziemlich eisern sein kann. In anderen Worten:

Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, gebe ich so schnell nicht auf.

Während der letzten zwei Monate habe ich mit einer intensiven Stoffwechselkur alle üblichen Gaumenfreuden radikal gestrichen. Not macht bekanntlich erfinderisch oder erst so richtig kreativ. Ich nahm mir also plötzlich die Zeit zu kochen, zu planen und liess der fiesen Faulheit gar keinen Platz. Mein selbst kreiertes Winterhighlight hat mir gezeigt, dass Veränderungen immer möglich sind und ich Gewohnheiten vermehrt hinterfragen sollte.

Falls du aufgrund meines Intros dachtest, mich hätte die ominöse 30er-Krise erwischt, dann muss ich dich enttäuschen. Selten habe ich mich auf einen Herbst beziehungsweise einen Geburtstag so gefreut, wie auf diesen. Endlich diese lästige Zahl 29 loswerden. Eine Zahl, mit der ich mich wirklich niemals anfreunden konnte.

Dieser runde Geburtstag beziehungsweise diese Zeit kann ich einfach mit den Worten «schlichtweg perfekt» beschreiben. Meine Familie und Freunde liessen sich einiges einfallen: Spontan-Trip nach Paris, Videoschnitzeljagd, selbst gemachte Magazine und ein schönes Beisammensein zum Abschluss. Ergänzend muss ich zugeben, habe ich meinen Geburtstag bereits im Juni und Juli sozusagen drei Wochen lang vorgefeiert: Der unglaubliche Backpack-Trip durch Vietnam und Kambodscha war das Sommerhighlight 2016. Aus diesen zwei Ländern nahm ich so viel mehr mit, als nur die schönen Bilder.

Drehten sich der Herbst und Sommer also direkt oder indirekt um meinen Geburtstag, erhellte eine ganz besondere Freude den Frühling: Meine lieben Freunde M. & B. machten mich zur glücklichsten Person, als ich Patin ihrer kleinen Tochter wurde. Dieses kleine Persönchen hat jetzt schon das ansteckendste und schönste Lachen, das ich kenne. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, wenn man ihre bezaubernden Eltern und den besten grossen Bruder der Welt kennt. Ich, alter Stock, konnte mir natürlich ab dieser Nachricht das eine oder andere Freudentränchen nicht verkneifen.

Visuell zeigt sich auch in meinen «Best Nine 2016»: in den ruhigen Momenten habe ich dieses Jahr meine Kraftreserven aufgeladen.

Best Nine

Dito wird erwachsen

Auch Dito wird älter: Wir stellen uns immer wieder aufs Neue die Frage, was wir wollen und was nicht. Wo liegen unsere Stärken und was tun wir viel zu wenig. Online wie auch offline. In stressigen Momenten haben wir uns gegenseitig unterstützt, hinterfragt, motiviert und uns gemeinsam gewehrt. Unser Baby wird älter und geht Schritt für Schritt vorwärts. Es ist eine wahre Freude, eigenhändig zu dieser Weiterentwicklung beizutragen zu können. Bei jedem weiteren Schritt waren und sind wir voller Vorfreude und tiefer Hingebung mit dabei. Wie bei frischgebackenen Eltern üblich, ging der fehlende Schlaf allerdings nicht spurlos an uns vorbei.

Qualität vor Quantität. Das ist unser Motto und daran halten fest. Wir wollen dich inspirieren, begeistern und erstaunen und das geht nur, wenn wir unsere eigenen Beiträge von Herzen lieben.

Die Zukunft

2017, da bin ich mir sicher, das wird unser Jahr. Damit es auch tatsächlich gut wird, werde ich mir nicht nur nette Vorsätze ausdenken, sondern aktiv werden, in die Hände spucken und mich an die Arbeit machen. Denn wenn mich 2016 eines gelehrt hat, dann das Folgende: Von Nichts kommt Nichts!

«Back to the future» heisst es ausserdem für mich nun in der letzten Kalenderwoche, denn wir Dito-Girls reisen nach London. Hat unser Jahr in unserer Lieblingsstadt Berlin gestartet, endet es nun in meiner Geburtsstadt! Der perfekte Abschluss, damit ich frisch und fröhlich ins Jahr mit meiner Lieblingszahl starten kann.

2017: Bring it on!

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