Fair Fashion

Fair Fashion
Quelle: ©Balbina

Ja, die lieben Vorsätze. Es will einfach nicht aufhören, im Moment sprechen wir alle davon. Ganz oben auf meiner Liste: mehr Zeit für Freunde, Familie und mich selbst. Ein paar Reisen, mehr Sport, mehr Erholung, mehr Schlaf, mehr, mehr, mehr. Nicht ganz. Denn an einer Stelle möchte ich gar sagen: weniger ist mehr! Und zwar in Sachen Fashion.

In diesem Jahr möchte ich reduzieren: Insgesamt weniger dafür mehr hochwertige Basics und ab und an ein besonderes Einzelstück kaufen.  Weniger Spontankäufe, hin zu nachhaltigen Besonderheiten, die lange Freude bereiten. Ausserdem: Ich brauche Platz! Denn mein Kleiderschrank quillt vor lauter Kleidung über und ich brauche mehr Übersicht. Deshalb muss ich mich von einigen Sachen trennen. Weil ich sie aber immer noch für tolle Stücke halte, möchte ich sie nicht in die Tonne werfen. Denn vielleicht gibts ja jemanden da draussen, der genau so viel Freude daran hat, wie ich sie mal hatte. Deswegen haben wir den Dito Tictail Shop eröffnet! Ab sofort kannst du unsere Kleiderschränke leer kaufen, wir werden diesen immer wieder aktualisieren und mit neuen Stücken ergänzen. Den Anfang macht mein Kleiderschrank mit z.B. diesem Ganni «Je t’aime» Sweatshirt. Ohhh lala!

Tictail

Fair Fashion Labels

Es ist doch so: Ich werde wohl nie Veganerin (obschon ich mich immer mehr damit anfreunden könnte), wohl nie alkoholabstinent und wohl nie DIE Sportskanone. Muss ich auch nicht. Ab und an werde ich mir ein gutes Stück Fleisch gönnen, werde sicher hin und wieder mal einen über den Durst trinken und meine Sportpläne am Abend über Bord werfen. Aber etwas mehr darauf achten, was ich kaufe, ist doch schon mal ein Anfang in ein nachhaltigeres Leben.

Aus diesem Grund möchte ich dir hier drei spannende vegane Labels vorstellen, die ich erst gerade entdeckt habe und weit weg von Öko und Birkenstock sind. Let’s go!

Avesu: Vegane Schuhe

Fab hat sich gerade erst für die Timberland Winterschuhe entschieden, die ich richtig toll finde und mich selbst in ein Dilemma gebracht haben, schliesslich war ich noch der Überzeugung, dass ich mir die Dr. Martens holen würde. Und zack, sehe ich bei der lieben Maddie von Dariadaria ein paar tolle Avesu Boots, die darüber hinaus auch noch vegan sind. Da musste ich nicht lange überlegen und zack, landeten sie auch schon in meinem Warenkorb. Jetzt heisst es: Tee trinken und abwarten, denn die Schuhe sind erst auf dem Weg zu mir und ich schon super gespannt, ob sie mir passen und wie sie sich anfühlen werden.

Wir wollen alle gute Schuhe. Besonders dann, wenn uns nicht egal ist, wo sie her kommen.


People Tree: Sustainable and Fair Trade Fashion

Jedes einzelne von uns produzierte Kleidungsstück trägt irgendwo auf der Welt zu einem positivem Wandel in der Modeindustrie bei. Unsere Mode sieht nicht nur richtig gut aus, sondern gibt auch das gute Gefühl und Wissen, dass unsere einzigartigen Produkte mit Respekt für Mensch und Natur hergestellt werden.

People Tree macht seinem Namen alle Ehre. Hier wird Mode von Menschenhand für Menschen gemacht. Und zwar transparent, fair und aus nachhaltigen Materialien – und das schon seit über 20 Jahren! Erfolgreich wird von A bis Z auf faire Produktions-, Arbeitsbedingungen und Löhne geachtet. Abseits von Ökolatschen oder Spiessertum. Ich mag vor allem die Basics, wie diese tollen Bretone-Shirts.

Das Label kriegst du übrigens online auf dem eigenen Webshop, über Asos oder vereinzelt auch im Kitchener in Bern.

Folkdays: Hand–made Fairtrade Accessories from Original Source

Dieses Berliner Label spricht mich ganz besonders an: Folkdays. Minimalistische, geradlinige Designs und tolle Materialien, die man gerne auf sich trägt. Die Mädels von Journelles haben darüber schon einmal berichtet, doch so richtig aufmerksam wurde ich erst im Magazin «noveaux», welches einige Folkdays-Teile toll in Szene gesetzt hat.

Our passion is finding original sources of high quality materials and handcrafts with an authentic story behind them. In our design choices we aim to keep the traditional style of craft and combine it with modern simplicity.



Kennst du weitere tolle Fair Trade Labels? Dann lass es mich unbedingt in einem Kommentar wissen.

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3 Comments

  • Toller Artikel zu einem leider immer noch grösstenteils unbeachteten Thema (zumindest in der Schweiz).

    Die „Timberland“ Winterschuhe sind übrigens – aus Sicht der Nachhaltigkeit – nicht die schlechteste Wahl (http://www.rankabrand.de/schuhe/Timberland), wobei ich Dr. Martens oder Avesu trotzdem noch ein bisschen sympathischer finde (nicht nur, aber auch des Verzichts auf Leder wegen).

    Was Schuhmarken anbelangt, bin ich auch von Ethletic und Veja begeistert. Erstere sind eine super Alternative zu Converse und schneiden ökologisch und sozial sehr gut ab (hab ihnen sogar einen Blog-Beitrag gewidmet: http://saoiaebi.weebly.com/the-world-of/fuck-converse ;-)), während letztere eine ganze Reihe von unterschiedlichen Styles bedient (und konstant eine riesige Sale-Auswahl hat).

    Weiterhin viel Erfolg mit eurem Blog!

    P.s. Die Idee mit dem Online-Second-Hand-Flohmi gefällt mir auch gut. 🙂

  • Danke Saoiaebi für den Tipp, werde ich mir anschauen! Die Schuhe sind leider noch nicht eingetroffen, aber ich werde dann über avesu schreiben, sobald ich sie eingelaufen habe. 😉
    Liebe Grüsse

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