Hello Mr. & Verlosung

Hello Mr.

Das Beste kommt zuerst.

Verlosung

Warum immer warten bis zum Ende? Wir verlosen ein Hello Mr. Exemplar! Verrate uns doch einfach in einem Kommentar, welches dein absolutes Lieblingsmagazin ist und wir unbedingt lesen sollten! Teilnahmeschluss ist Montag, der 19. Oktober 2015.

Horizonterweiterung

Es ist wieder einmal an der Zeit über den eigenen Horizont hinauszuschauen. Inspiration für den eigenen Alltag finde ich meist nicht direkt vor der eigenen Nasenspitze. Bereichernd sind doch vielmehr fremde Situationen oder neue Gedanken meiner Mitmenschen. Nach intensiven Gesprächen oder einer guten Lektüre baue ich mir aus den kleinen bunten Mosaikteilchen mein ganz eigenes Zukunftsbild zusammen.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich interessiere mich also gerade für Männermagazine. In diesem Bereich ist das Angebot ja leider noch etwas dünn gesät und so habe ich mich aus dem Fundus von Lorem (not Ipsum) für die Lektüre des englischen hello mr. Magazin entschieden. Ein Magazin über Männer, die Männer daten. Aber eben auch für Leser, wie mich, welche auf der Suche sind nach Authentizität und bedeutenden Erlebnissen.

More than a magazine, Hello Mr. is a community of men who date men starting new conversations about their interests, loves, hopes, and fears. We are free-thinking men with a keen sense of style, insight, and humor. The Hello Mr. “mister” prides himself on emotional intuition and champions his individuality above everything else.

Well, hello…

Bei der ersten Durchsicht gefällt mir das angenehme Format: Mit seiner etwas kleineren Grösse als ein A4 Format liegt das Magazin perfekt in der Hand. Das Layout ist abwechslungsreich und auf die Inhalte abgestimmt. Nebst den schönen Bildstrecken finde ich zu Beginn eine schwarze Seite mit der simplen und kleinen Aufschrift: «Don’t be alarmed this is just a test».

Ich starte mit dem Lesen der Notiz des Redakteurs, so wie ich das bei allen Magazinen mache. Ich denke mir immer, wenn der Redakteur schon keine fesselnden Worte zum eigenen Magazin findet, wie soll mich dann der Rest überzeugen? Aber Ryan Fitzgibbon überzeugt mich vollends, mit Aussagen wie:

I would even argue that experimentation is most inherent to gay men. Our relatively unscripted experience gives us license to explore and define the rules as we go.

 

Men in London & Danke Berlin

Das Magazin startet gleich mit einem genialen Beitrag, der den Namen «Men in London» trägt. Fünf bildhübsche Männer, im stylishen Town Hall Hotel fotografiert, erklären, warum London ihr Zuhause ist. Dieser Artikel gab mir gleich die Inspiration für einen Dito-Beitrag – yeah!

Es folgen längere, erzählende Geschichten, wie beispielsweise «When we were boys» oder «Just be cool». Beides packende Lebensgeschichten, bei denen ich von der ersten Zeile bis zum Ende ohne Pause durchlese – trotz dem Gastauftritt einer Python (iiiih!).

Natürlich bleibe ich beim Artikel «Danke Berlin» hängen und werde wieder einmal daran erinnert, warum mich diese offenherzige Stadt so fasziniert.

Pushing oneself to one’s limits is a way of getting out of established cycles of behavior, and opening up to this serendipity – or disaster – is a gamble worth making.

Genauso interessiert, hat mich die Fotoreportage von Matt Lambert: Der Filmemacher und Fotograf packt seine Suche nach Sex, Liebe und Intimität in schöne Worte und in eine noch bessere, visuelle Bildstrecke.

Nicht ganz mit dem vielversprechenden Titel mithalten, können die Stories hinter «The Escort Next Door» und «What Mother Doesn’t Know». Dafür gefällt mir die grafische Umsetzung und die drei Seiten des «Compendium of Loss» richtig, richtig gut. Grafischer Minimalismus trifft hier auf tiefgründiges Thema.

Take the risk

Während ich diesen Beitrag schreibe, habe ich das Gefühl, ein wirkliches Juwel in den Händen zu halten. Ein Magazin, das so viele meiner Ansprüche, die ich an ein gutes Magazin habe, vereint, und mich dabei nicht einmal als Zielgruppe im Auge hat. Ich kann dir Hello Mr., im Speziellen die sechste Ausgabe, wirklich sehr empfehlen. Schon lange war ich auf meinem grauen Sofa an einem grauen, verhangenen Sonntagnachmittag nicht mehr derart inspiriert und berührt, wie nach dieser Lektüre. Es ist ein Magazin für alle, die mit offenen Augen und Armen durch die Welt gehen.

Gerne zitiere ich abschliessend noch einmal Ryan Fitzgibbon:

We experiment to push the boundaries of what we believe is possible. At a young age, perhaps we create this challenge to better understand the world. As adults, to better understand ourselves.

– In Zusammenarbeit mit LOREM (not ipsum) –

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