Hey Life, Happy Life?

Hey Life

Unzählige Bilder mit farbenfrohen, kalt gepressten Säften und Superfoods erscheinen täglich in meinem Instagram-Feed. In New York konnte ich bereits vor Jahren frisch gepresste Säfte in jedem grösseren Supermarkt kaufen und gleichzeitig gab es doch schon einige Anbieter im Ausland, welche ganze Saftboxen nach Hause lieferten. Aber eine Lieferung in die Schweiz? Fehlanzeige. Also habe ich mir einen eigenen Entsafter zugelegt, und obwohl ich dieses Stück bei jeder Nutzung liebe, ist die Reinigung aufwendig und die Herstellung der Säfte eben nicht in wenigen Minuten erledigt. Es ist also eine Maschine fürs Wochenende.

Natürlich sind mir die «Hey Life» Juices auch auf Instagram aufgefallen, schliesslich ist die Fotoplattform ein günstiges und effektives Marketinginstrument auch für kleinere Start-ups. Und obwohl meine Faszination für Kaltgepresstes durch meine eigene Saftmaschine nicht mehr gleich gross ist, wollte ich diese praktische Möglichkeit unbedingt testen. Da ich mich nicht für einen einzelnen Testsaft entscheiden konnte, habe ich gleich eine Auswahl an Säften, das sogenannte Classic Cleanse Programm bestellt.

 

Voller Vorfreude habe ich meinen Arbeitskollegen davon berichtet, letztendlich durften sie mich und meine Laune dann auch an meinem «Safttag» aushalten. Ich spanne dich nicht lange auf die Folter und nehme das Resultat gleich vorneweg: Einen halben Tag habe ich mit meiner Disziplin durchgehalten. Also eigentlich gar nicht. Beim Mittagessen neben meinen Kollegen habe ich bereits das erste Mal «gesündigt». Viel zu schlecht war meine Laune, die Kopfschmerzen hatten bereits seit Längerem eingesetzt und im Nachhinein war der Safttag auch zum falschen Zeitpunkt gewählt, da ich tags darauf mit Grippesymptomen zu kämpfen hatte.

Mein Abbruch heisst aber nicht, dass mir die einzelnen Juices nicht geschmeckt hätten – ich war wahrscheinlich einfach nicht motiviert genug und schlussendlich sollten längere Saftkuren nur mit umfänglichem Wissen durchgeführt werden. Frühmorgens habe ich den Mastercleanse noch genossen, nachher habe ich mich voller Hingabe der fruchtigeren Variante (ChiaGlow) gewidmet. Beim Mittagessen gab es neben dem SpanishLunch noch ein heisses Glas Wasser mit einem Zitronen Booster-Shot. Die Aussicht auf die grüne und orange Mixtur sowie den nussigen Proteindrink haben mich dann aber nicht wirklich von einem Gurkenbrötchen abgehalten.

 

Die Lieferung der gekühlten Säfte hat übrigens bestens geklappt, da war ich anfänglich doch sehr skeptisch. Als ich im Büro ankam, hat das Paket bereits vor der Tür auf mich gewartet. Ausserdem habe ich grosse Freude an der Kühlbox, die mir in meinem Haushalt schon immer gefehlt hat. Bei einer nächsten Bestellung würde ich mir wahrscheinlich nur noch meine Lieblingssäfte bestellen, das Durchprobieren geht also weiter. Die Nussmilch und der Mastercleanse kann ich wahrscheinlich als meine derzeitigen Favoriten bezeichnen. Etwas schade war, dass ein Hinweis oder eine Empfehlung für die Reihenfolge der Einnahme der Säfte gefehlt hat und diese Angaben auch auf der Webseite nicht zu finden sind.

Bist du diszipliniert, bist bereits ein Saft-Profi und hast Saftrezepte, die für Abwechslung zu Hause sorgen? Teil sie unbedingt mit uns, wir freuen uns über jedes neue Rezept!
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5 Comments

  • Huhuuu…

    das nennt man dann Detox Krise. Kopfweh, Erkältet fühlen, müde sein usw. Hatte ich grad nach meinen intensivo Yoga Ferien…hab ich meine Zaubermittelchen zu hause vergessen- ich kann dir so nachfühlen.

    Es braucht also noch etwas, was den Darm unterstützt, die gelösten Giftstoffe aufzunehmen und auszuscheiden. Ballaststoffe ohne Ende – Kleie, Leinsamen etc. Ich kenne ein „Ding“ was ebenso Büro & – Stresstauglich ist- & man zB mit den Säften kombinieren kann.
    Oder zunächst damit anfängt & dann den Detox startet.

    Schreib mir sonst einfach 🙂

    LG
    nadine

    • Liebe Nadine, meinst du mit so ein „Ding“ etwas auf das man Kauen kann. Ich habe für mich festgestellt, dass ich auf feste Nahrung nicht verzichten kann. Ein wichtige Feststellung nach diesem doch sehr kurzen Experiment. Nach Rücksprache mit einer lieben Expertin ist Detox ohne genaueres Hintergrundwissen sowieso nicht ganz ungefährlich. Du scheinst mir hier aber ein grosses Know-How zu verfügen und daher bin ich gespannt noch etwas mehr zu erfahren. Gruss Fab

  • Huhuuu….

    also Detox muss ja nicht zwingend ganz ohne Nahrung ablaufen. & wenn man keine Fastenkur macht, sollte man auch nicht einfach nix essen- ich weiss nicht wer sich das ausgedacht hat.
    Was ich zunächst gemeint habe, ist eine Nahrungsergänzung, die die Ausleitung der Giftstoffe unterstützt- also ein Drink- der ist aber auch täglich & über einen längeren Zeitraum zu nehmen ( balanciert aber auch bei langfristiger Anwendung die Darmflora aus).
    Dann kannst loslegen…mit Saft & CO… oder was auch immer dir Spass macht
    Was man dann noch machen kann ZB. mit Jentschura Morgenstund ein „warmes“ Frühstück. Die haben auch noch Qinoa Mittagessen, dass man mit gedünstetem Gemüse pimpen kann. Leichte Kost also. Nix – bis wenig Fleisch, nix Alc …so in etwa.
    Das über ein/ zwei Wochen , oder so…je nach dem…..oder einfach immer ein bisschen gesund 🙂

    gut so??

    • Liebe Nadine, hui das sind ja spannende Infos und da gibt es einiges zu beachten. Gerne lese ich mich etwas mehr in dieses Thema ein. Vielen Dank für das Teilen deines Wissens 🙂 Gruss Fab

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