Ich gehe auf Reisen und nehme mit

Rucksack Vietnam
Quelle: travel-individuell.de

Es ist gerade ungewöhnlich ruhig hier auf Dito. Während Eve sich eine wohlverdiente, kurze Auszeit gegönnt hat, rasen die vollgepackten Tage nur so an mir vorbei. Dies aber aus freudigem Anlass: Ich stecke mitten in der Abschlussplanung für meine lang ersehnte Reise nach Vietnam. Drei Wochen voller neuer Eindrücke und Erlebnisse erwarten mich und genau deswegen strahle ich von einem Ohr zum anderen!

Mein Jubiläum

Ja, diese längere Sommerreise ist ein ganz besonderes Geschenk:
Wenn du uns ganz genau verfolgst, dann ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass ich die Nächste bin, die bald die 2 gegen eine 3 eintauscht und Mitglied im 30er Club wird. Witzigerweise muss ich doch in 99 % der Fälle für eine einfache Weisswein-Bestellung meinen Ausweis zeigen (ja ja, lieber Kellner da steht Jahrgang ’86 – da musst du jetzt etwas rechnen, hä?). Zu meinem eigenen Jubiläum bevorzuge ich es, mir selbst etwas zu schenken und dafür auf ein grosses Fest zu verzichten. Dies aus gutem Grund: Ich bin der festen Überzeugung, dass die besten Feste immer spontan gefeiert werden. Und aus eigener Erfahrung weiss ich, dass der perfekte Event für den Gastgeber pure Knochenarbeit ist. So egoistisch das klingen mag, aber das möchte ich mir nicht antun. Zumindest nicht zu diesem runden Geburtstag.

Die Ferne lockt

Deshalb habe ich mich kurzerhand entschlossen, meine Schwester bei ihrem Trip durch Vietnam über Kambodscha nach Bangkok zu begleiten. Drei Wochen ohne tägliche Smartphone- und Internetsucht (die Powerbank wird trotzdem eingepackt), mit ganz viel feinem Essen sowie Zeit, um viele neue Eindrücke aufzusaugen oder festzuhalten.

Obwohl Vietnam wunderschöne Strände hat, verlangt ein solcher Trip dann doch etwas mehr Planung und Organisation als ein einfacher und reiner Badeurlaub. Angefangen bei der richtigen Reiseplanung (geführte Tour oder doch lieber auf eigene Faust entdecken?) über zur Planung der passenden Hin-und Retourflüge, dem benötigten Visum, den Versicherungschecks, den zwingenden Impfungen (autsch!) sowie Medikamenten und zuletzt den passenden Reiseutensilien.

Was nehme ich mit?

Weder das passende Schuhwerk noch die Kleidung dürften dieses Mal ein Problem darstellen: So werde ich neben T-Shirts ein paar luftigere Teile gegen die schwüle Hitze einpacken und jegliche Eitelkeit gleich zu Hause lassen. Die passende Colmar-Regenjacke habe ich aus zweiter Hand bekommen und endlich kommt das ultimative Victorinox Sackmesser und meine elektronische Philipps Zahnbürste für Reisen zum Einsatz.

Viel komplizierter: Wo finde ich einen guten Rucksack, der einfach in der Handhabung und dabei leicht ist? Auf den rettenden Rat meiner Kollegin Z. habe ich mir beim Ruedi Bergsport in Zürich den Exped Backcountry 55 M zugelegt. Gute Beratung und kompetenter sowie äusserst netter Service sind bei einer solchen Anschaffung einfach wirklich unbezahlbar.

Auch mein Beautycase wird voraussichtlich nicht viel beinhalten: Vorausschauend werde ich mir täglich die Daylong Sonnencème mit LSF 50 ins Gesicht klatschen und allenfalls noch das Caudalie Eau de Beauté – mehr muss nicht mit. Falls ich mich dann an den Abenden doch etwas unterschiedlich gerötet bin, habe ich mir eine leichte Lieth Foundation von «und Gretel» sowie das Multitalent Intrinsic Lipstick von Axiology (Lippenstift und Highlighter in einem) besorgt.

Was mir in meinem Mini-Case bisher noch fehlt, ist eine sehr leichte Mascara und ein reisetaugliches Deo, denn meine tägliche Soapwalla Deo-Crème würde sich leider in dieser derartigen Hitze auflösen. Daher liebäugle ich momentan mit dem neuen Deo von Aesop. Das schwierigste Unterfangen werden meine Haare sein: Durch das erst kürzliche Blondieren besteht die Gefahr, dass das Haar vom Meer und der Sonne ordentlich strapaziert wird. Um dem vorzubeugen, schaue ich zu, dass ich meine Oribe Produkte als Reisegrössen besorgen kann, ansonsten muss ich mir etwas einfallen lassen; schliesslich habe ich keine Lust mit einem Grünstich auf dem Kopf nach Hause zurückzukehren. Der passende Strohhut sowie ein Cap habe ich schon einmal zur Sicherheit im Rucksack verstaut.

Du siehst, es gibt so einiges zu organisieren und mir bleiben lediglich noch zwei Wochen, um alles zu besorgen. Was empfiehlst du mir: Was muss auf jeden Fall (noch) mit?
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