Jahresrückblick 2017

Eves Jahresrückblick 2017.

Diese Jahresrückblicke nerven. Na, ist doch so. Aber wir sind halt Wesen, die an einen Anfang und ein Ende glauben. Glauben müssen. Irgendwie. Und wer behauptet, dass sich mit dem Jahresende ja sowieso nichts ändert, mag im Recht sein. Trotzdem fühlt es sich anders an. Als würde die Erde für einen Moment kurz nach Mitternacht still stehen und all unser Ballast vom Vorjahr «schwupps» einfach über Bord geworfen.

A whole new world!

So erscheint uns der Aladdin-Trip auf dem fliegenden Teppich – bis der Fall am Morgen danach uns eines besseren belehrt. «Same procedure as every year» Miss Sophie sieht das schon viel pragmatischer. Wir machen uns alle etwas vor. Zeit ist relativ. Obschon ich diese Jahresrückblicke also kritisch ansehe, mag ich sie trotzdem. Weil man sich eben dieser relativen Zeit bewusst macht. Was habe ich geschafft? Was hat sich verändert? Wo stehe ich heute? Wo will ich hin?

You better work, bitch

Ein Britney-Jahr war es also für mich. Denn wenn ich an mein 2017 zurückdenke, dann sehe ich da nur Arbeit. Viele Arbeitsstunden, wenig Freizeit. Man mag das für bedauerlich halten. Tu ich aber nur bedingt. Es war nun halt so und zahlte sich insbesondere darin aus, dass ich heute mehr denn je weiss, wo meine Grenzen sind und worauf ich auch mit Stolz zurückblicken kann. Ich arbeite gerne und schon immer viel. Dauerzustand soll es dennoch nicht werden. So freue ich mich im kommenden Jahr wieder mehr für mich, meinen Geist und Körper zu tun. Mehr Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, mehr von der Welt zu sehen… und auch wieder mehr für DITO in die Tasten zu hauen. Keine Vorsätze, eher kleine Mantras, die ich mir gedanklich notiert habe und an denen ich festhalten möchte.

Highlights 2017

Wie jedes Jahr schaue ich mir meinen Instagram-Feed durch und blicke darauf zurück, was ich mit der digitalen Welt geteilt habe. Jedes Jahr aber auch dasselbe Bild: es sind die Menschen und Reisen, die mich bereichern und an denen ich meine Highlights festmachen kann. Die Liste ist durchmischt aber überschaubar: Rigi, Blausee, Berlin, Lissabon, Kopenhagen, Toscana, Berlin, Ligurien, Hamburg, Argentinien, Wallis. Nebst der Arbeit gab es also doch auch stets das Vergnügen und die Erkenntnis, dass ich sehr viel Zeit mit mir selbst verbracht habe. Dies musste. Denn es war auch ein Jahr des Grübelns und dem mir bewusst machen, was ich möchte und was nicht. Ich habe gelernt vermehrt Nein zu sagen und mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wirklich etwas bedeuten, mein Leben bereichern und es gut mit mir meinen. Das bedeutet aber auch, sich von alten Verhaltensmustern zu verabschieden und bestimmten Menschen im Leben alles Gute zu wünschen. Ich habe auch gelernt, dass ich mit weniger auskomme, als gedacht, und mich das im Kern glücklicher macht. Dazu im Januar mehr.

Instagram Best Nine Bilder 2017 Schneeve.
Instagram Best Nine

Apropos: Mehr davon 2018

Das vergangene Jahr ist weder Schwarz noch Weiss, gut oder schlecht. Ich verbuche es als eines, das mich vieles gelehrt hat. Mein Energielevel ist so hoch wie schon lange nicht mehr und ich verspüre eine Grundzufriedenheit, die mir ein zuversichtliches und solides nach vorne Blicken verspricht. Ich freue mich auf weitere tolle Reisen, allem voran auf eine unverhoffte 2-monatige Auszeit in meiner Heimat Kolumbien. Sozusagen eine Entdeckungsreise meiner Wurzeln. Ich freue mich aber auch auf alle spontanen und ungeplanten Momente mit den Besten an meiner Seite.

Ich kann den Himmel berühren
Die Weichen verstellen

So tue ich es Fab und ihrem Jahresrückblick gleich und paddle los ins neue Jahr. Eine kleine Pause von der Pause sei uns gegönnt – wir lesen uns Mitte Januar wieder. Adios amigos und hasta la vista im 2018!

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