Japan Part 3: Naoshima

Naoshima

Volldampf voraus! Unsere Reise im Land der aufgehenden Sonne geht weiter. Mit dem Schnellzug Shinkansen ging’s von Kyoto nach Naoshima, einer kleinen Insel mitten in Japan. Einer Insel neben der Insel, sozusagen. Dafür mussten wir die Fähre nehmen, schon landeten wir auf dem schmucken Stück Land und wurden dekadent vom Chauffeur abgeholt. Nun gut, schliesslich kostete uns der Aufenthalt einer Nacht eine ganze Stange Geld, muss sich also lohnen, dachten wir uns.

Wir logierten im Benesse House, blickten auf die idyllische Kulisse zwischen Meer, Grün und Kunstwerken. Ein einzigartiges Spektakel! Denn Naoshima ist nicht einfach nur irgendeine Insel, es ist sozusagen das Kunstzentrum Japans. Von Monet über Giacometti bis hin zu Niki de Saint Phalle – wir waren im Mekka für Kunstliebhaber gelandet! Tatsächlich war die Stimmung ganz besonders mystisch, eine Art «Jurassic Park» meets «Lost». Da spazieren wir auf einer Insel, sehen riesige Kürbisse, laufen mit weissen Pantoffeln in einem weissen Gebäude herum und betrachten ein meterlanges Monet Kunstwerk, während draussen ein leichter Nebel geht, bei praller Sonne. Als wäre die Zeit stillgestanden. Live and Die. Eigentlich ganz einfach, dieses Leben im Traumland.

Hier die Insider:

  • Lesenswert: NZZ und Spiegel
  • Benesse House (Hotel): Etwas preisintensiv aber für die Nacht lohnenswert, da man den Shuttleservice nutzen und das Benesse House Museum kostenlos besuchen kann.
  • Chichu Museum: Claude Monets Seerosen und James Turrells Lichtspektakel bewundern.
  • Benesse House Museum: Wahnsinns Architektur von Tadao Ando.
  • Abendessen am Hafen im Rockabilly Restaurant Shioya Diner.
Nächster Halt: Osaka, Nara und Kobe. Kawaii!
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