Japan Part 4: Ōsaka, Nara & Kōbe

Ōsaka, Nara & Kōbe

Weiter gehts auf unserer Zugreise durch Japan! Nächste Station: Ōsaka. Angekommen in dieser Stadt müssen wir uns erneut daran gewöhnen, dass man auf den Rolltreppen nicht mehr links steht und rechts geht, sondern umgekehrt. Fast wie zu Hause in der Schweiz könnte man meinen. Wir kommen genau zur Rushhour in der drittgrössten Stadt Japans an und sind von Anfang an etwas genervt. Es herrscht eine ganz andere Atmosphäre als im gemütlichen Naoshima. Die Suche nach unserem Hotel macht es dann auch nicht einfacher, wir drehen uns im Kreis, bis wir das Businesshotel endlich finden. Kein allzu guter Start sollte aber unsere Laune nicht trüben, schliesslich wollen wir in Ōsaka gar nicht so lange bleiben und die Station eher als Ausgangspunkt für weitere Ausflüge nutzen.

Ōsaka: Sehenswürdigkeiten

  • Ōsaka Castle (Burg): Muss man einfach gesehen haben – eindrücklich!
  • Sky Building in Umeda: Die spektakulärste Ausssicht über die Stadt sowie die aussergewöhnlichste Rolltreppe, die ich je gesehen habe.
  • Einkaufszentrum direkt am Bahnhof: Im UG befindet sich das Schlemmerparadies und der wohl leckerste Cheesecake aller Zeiten!
  • Okonomiyaki essen: Kohl, Gemüse und Fleisch auf dem Tischgrill sowie massig Sauce. Bombe!

Und genau diese Dinge haben wir dann auch gemacht. Ich muss dazu sagen, dass wir zu diesem Zeitpunkt keinen Tempel mehr sehen wollten, davon hatten wir in Kyoto genügend von. Ich bin aber überzeugt, dass es sich sicher auch noch andere tolle Tempel und Sehenswürdigkeiten zu bestaunen lohnt.

 

Nara: Bambi-Land

Über die ehemalige Hauptstadt Japans wussten wir vorab eigentlich gar nicht viel. Ausser, dass es dort anscheinend einen Wald gibt, in dem man, mit viel Glück (!), Rehe und Bambis entdecken kann. So war zumindest der Stand unseres Halbwissens. Bereits am kleinen Bahnhof war mir die Stadt irgendwie sympathisch, aber sie kam mir auch ganz schön langweilig vor. Nun denn, ich freute mich auf alle Fälle über unsere bevorstehende Wanderung, die wir ganz touristenüblich unserem Lonely Planet entnommen hatten. Ganz schön praktisch diese vorgegebenen Routen. Zunächst kamen wir an einem touristischen Marktplatz vorbei, als wir dann auf einen Park zuliefen, der doch tatsächlich mitten in der Stadt Rehe beherbergt. Wir konnten es kaum fassen: Lauter Touristen, welche die Tiere mit den Keksen füttern, die überall verkauft werden. Von wegen «auf gut Glück» – willkommen in Disneyland!

Und tatsächlich, die Tiere laufen auch wirklich überall frei rum. Allerdings muss man auch aufpassen, da sie doch ziemlich aggressiv werden können, wenn es um das Futter geht. Besonders gerne beissen sie einem dabei in den Allerwertesten. Hihi. Die Route ist übrigens sehr zu empfehlen! All die schönen Tempel, Schreine und wunderbaren Aussichten. Es war für uns ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Kōbe: Fleischbegierde

Die Stad Kōbe ist ungefähr 30 Minuten von Ōsaka entfernt. Wir haben es uns daher nicht nehmen lassen, der Stadt ebenfalls einen Besuch abzustatten. Ausserdem durfte ich genau zu dieser Zeit Geburtstag feiern, deswegen fuhren wir nach Kōbe nur, um dort ein Stück Fleisch zu essen. Wir sollten es nicht bereuen, denn wir schwärmen noch heute davon! Marc hat sich ins Zeug gelegt und stundenlang nach dem besten Restaurant recherchiert: Mouriya sollte es sein und wir wurden nicht enttäuscht (wichtig: eine Gute Recherche lohnt sich, da viele Restaurants nur vorgeben echtes Kobe-Fleisch zu servieren). Das wohl zarteste Stück Fleisch, das ich jemals kosten durfte. Butterweich und einfach unbeschreiblich. Dafür lohnt sich der kurze Besuch allemal. Leider blieb es dann auch nur bei dieser einen Nacht, wobei wir Kōbe als eine sehr schöne und aufregende Stadt erlebt haben. Das nächste Mal wollen wir unbedingt mehr davon sehen und würden sogar empfehlen Kōbe als Ausgangspunkt zu wählen, anstelle von Ōsaka.

 

Nächster Halt: Tokio!
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