London Love

London Love

London hat für mich einen ganz speziellen Vibe inne: Je nach Ort und Lage ist es hektisch, laut, grau, regnerisch, dreckig, gepflegt, strukturiert, blühend, schnelllebig, kreativ, engstirnig, korrekt, mystisch, bunt, königlich, gesellig, überraschend, gepflegt oder völlig crazy. In London geht einfach alles und so traue ich mich nur in dieser Stadt, mit der ich nun einmal eine ganz spezielle Verbindung habe, Outfits zu tragen, die ich an anderen Orten oder zu Hause niemals tragen würde. Britchic lässt grüssen und hiermit starte ich mit meinem ersten Bericht zur englischen Hauptstadt.

London. Born but not raised.

Ende Mai/Anfangs Juni ist meiner Meinung nach die schönste Jahreszeit, um London einen Besuch abzustatten. Durch die vielen kurzen oder eben langen Regenabschnitte blühen und gedeihen die vielen Parks und alles sieht einfach wunderschön aus. Aus London kommt auch meine Vorliebe für kurze aber massive Schauer: Wenn die Sonne nach dem Regen wieder die nassen Strassen erhellt, glitzert alles in einem ganz besonderen Licht.

Während ich mich in Berlin sofort immer wieder entspannt fühle, ist London die unberechenbare, dauernd sprudelnde Metropole, die man konstant neu entdeckt und bewundert. Gleichzeitig ist sie erbarmungslos und geschäftsorientiert. Wer den englischen Büroalltag schon erlebt hat und sich auf eine lange Mittagspause gefreut hat, der wurde enttäuscht: Sandwich zwischen A und B gehört zur Alltagshektik. Für London benötigst du also Energie und ich habe mich nach meinen London-Trips meist ferienreif gefühlt.

Zum Hauptstadt-Alltag gehört auch das tägliche Benützen der Underground. Ich kann sogar ehrlicherweise sagen, dass ich bei meinem letzten London Besuch meine Oyster Card mehr als meine Kreditkarte benutzt habe und ich jedes Mal wieder total fasziniert bin über das Verhalten der Personen in und um die U-Bahn. Wer hier quer schlägt oder sich nicht an die Regeln und das Tempo hält, fällt (negativ) auf.

Keep left. Or right. Whatever the signs happen to say. But whatever you do always stand on the right sight. And by the way mind the gap!

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using my oyster card more than my credit card.

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Natürlich geniesse ich das vielfältige Shopping Angebot in London, aber vor allem mag ich den Hyde Park und die Umgebung rund um das Tate Modern Museum. Im Hyde Park kann ich wundervoll abschalten, die «Miete» eines Sitzstuhls für eine oder mehrere Stunden ist für mich wahrer Luxus. Mit genügend Picknick von Whole Foods ausgerüstet, beobachte ich vergnügt die anderen Personen, die ruhige Umgebung oder geniesse einfach den Moment. Für das Tate Modern und seine Umgebung auf der anderen Seite schwärme ich natürlich wegen seiner klaren und geometrischen Architektur: reduzierte und simple Formsprache so weit das Auge reicht.

 

Essen gehört für mich in London zum Hauptbestandteil, teilweise bin ich bereits auf dem Weg zum nächsten Food-Place und bin immer noch satt von der vorhergehenden Mahlzeit. Das nenne ich dann ein klassisches First World-Problem. Was du natürlich unbedingt einplanen musst, ist ein Afternoon Tea. Da ich jeweils spontan gehen will und mich nicht schon vor der Anreise bei den Edeladressen Hotel Ritz & Co. anmelden auf die Warteliste setzen lassen will, zieht es mich jeweils in die Orangery. Dort kann man spontan sein Glück versuchen und es ist nicht ganz so formell.

Hier findest du meine erste Ladung an London Tipps und ich kann dir nur ans Herz legen, dich von der Stadt treiben und anstecken zu lassen. Erholen kannst du auch zu Hause. Hast auch du Tipps, die wir von Dito, nicht verpassen sollten? Immer her damit.

 

Shops

  • Topshop Personal Shopping: Kann ich wirklich sehr empfehlen, Termin frühzeitig koordinieren.
  • Selfridges: Ich mag den unaussprechlichen Laden mit den gelben Säcken einfach unglaublich gerne.
  • Boots: Unbedingt eine grosse Filiale ansteuern, man findet dort einfach alles.
  • Superga Store beim Camden Market.
  • Dover Street Market: Muss man gesehen haben.
  • A.P.C.: Schlichte, zeitlose Schnitte. Meist schaue ich mich einfach gerne nur um.
  • Burberry Shop an der Regent Street: Eines Tages kaufe ich mir einen klassischen Trenchcoat in diesem Laden, bis dahin bewundere ich das Interior Design des Ladens.

Märkte

Auf allen Märkten liebe ich die verschiedenen Essensangebote und könnte mich stundenlang nur am Essen satt sehen.

Essen

  • Itadakizen: Ich mag solche kleinen unscheinbaren Restaurants und die Gegend um Kings Cross muss ich nächstes Mal näher erkunden.
    Hummus Bros: Der perfekte Snack für zwischendurch.
  • Die Ketten Pret à manger & Chipotle kann ich einfach nicht links liegen. 
  • Wild Food Café: Spannende Gerichte und vor allem ein bezaubernder Hinterhof erwartet dich hier.
  • Sagar: Indisches Essen in England gehört einfach dazu.
  • The Hummingbird Bakery: Für alle die Süsses mögen, ist die Hummingbird Bakery ein Must.

Coffee Places

London hat trotz Teekultur eine breite Palette an herausragenden Cafés. Wer auf der Suche nach Spezialitäten Kaffees ist, wird hier sicher fündig.

Hotel

Da ich gerne nahe beim Hyde Park bin, waren alle Hotels bisher gleich in unmittelbarer Nähe.

 

Camden Hipsters

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