Moscow Mule

Moscow Mule

Schachmatt! Dieser Drink ist einer für Gewinner, denn er schmeckt einfach. Einfach ist auch seine Zubereitung und dennoch kann da so viel falsch gemacht werden. Herrje, der falsche Wodka, ein scheussliches Ginger Beer und schon haben wir den Salat. Es muss halt schon etwas Liebe zur Barkultur vorhanden sein, damit du einen guten Drink auch wirklich von einem schlechten unterscheiden kannst. Los gehts also mit unserer zweiten Drink-Vorstellung.

Seine Geschichte

Wir schreiben das Jahr 1941: John G. Martin, ein Lebensmittel-Distributeur und Rudolph Kunett, Präsident von Smirnoff Wodka, beschliessen den US-Markt zu erobern. Die Herren tun sich mit Jack Morgan zusammen, einem Getränkehersteller u.a. für Ginger Beer. Wie das so ist mit Schnapsideen, sie beginnt meist genau damit. Und die Herren finden plötzlich Gefallen am Vermischen der beiden Flüssigkeiten. Voilà, ein Drink war geboren und dieser machte das russische Wässerchen zum Überflieger der Spirituosen.

Seine Zubereitung

So viele Abwandlungen und verschiedenste Rezepte. Ich halte mich an folgendes:

  • 2 oz Wodka (6 cl)
  • Saft einer halben Limette
  • 2 Eiswürfel

Alle Zutaten in den Glas geben, mit Ginger Beer auffüllen und einen dünnen Gurkenstreifen dazugeben.

Ob Gurke oder nicht, da streiten sich einige darüber. Ich mags sehr und finde, dass das Beigemüse genau das i-Tüpfelchen ausmacht. Dasselbe gilt auch für die Glaswahl. Manche schwören auf den Kupferbecher. Ich finde das ja ganz nett, ein Tumblerglas tut es allerdings auch. Und jetzt das Wichtigste: die Wahl des Ginger Beer! Ich mag es nicht zu süss, nicht zu wässerig, nicht zu scharf. Das Fever-Tree Ginger Beer bietet mir eine nahezu perfekte Wahl nach meinem Geschmack. Das kriegst du übrigens im Globus.

Apropos: Dasselbe Rezept in der Gin-Variante heisst neumodisch «Munich Mule». Ja mei…

Sa sdorowje!
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