Olympus Photography Playground

Olympus Photography Playground

An schöne, altbekannte Orte kehrt man immer wieder gerne zurück. So ergeht es mir mit dem Sihlquai 125 in Zürich. Schliesslich durfte ich mich an dieser Adresse während eines Jahres in meinem Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste aktiv austoben. Ein eigener Platz für Chaos, Ideen und Pinnwände.

Heute ist die ZHdK im Toni-Areal zu Hause und die Photobastei ist in die Räumlichkeiten des Sihlquai eingezogen. Da macht seit Mittwoch die Ausstellung Olympus Photography Playground in Zürich Halt und dieser haben wir einen Besuch abgestattet.

Gut ausgerüstet

Als wir die Einladung zur interaktiven Ausstellung erhalten haben, ist mir besonders der Hinweis aufgefallen, dass man die Spielwiese durch eine Kameralinse selbst erleben kann. Klar, überall zücken wir mittlerweile unser Handy. Vieles wird auf Instagram oder Snapchat festgehalten und geteilt. Die Ausstellung mit einer Kamera festzuhalten, eröffnet doch völlig andere Bilder und Erinnerungsmöglichkeiten. Nachdem wir der netten Dame vor Ort unsere Kamerakenntnisse und -wünsche mitgeteilt haben, starteten wir mit einer Olympus Kamera ausgerüstet (in meinem Fall entschied ich mich für ein Pen-Modell) unsere Tour. Die ersten Schritte bis in den ersten Stock haben wir natürlich damit verbracht uns an das Kamerasetting heranzutasten, jede Marke hat nun einmal seine eigenen Tücken. Durch diese Unsicherheit sind aber auch spannende Schnappschüsse entstanden, die andernfalls vielleicht gar nicht auf der Speicherkarte gelandet wären.

Playground Journey

Knipsend begaben wir uns direkt in die Inside-Installation von Leigh Sachwitz. Ein besonderes Mapping, dessen Ablauf wir uns wiederholt angeschaut haben. Beim ersten Kontakt mit dem Lichtspiel haben wir das Artwork zuerst einmal auf uns wirken lassen, in den weiteren Wiederholungen haben wir natürlich ordentlich fotografiert und gefilmt.

Bei Martin Butler haben wir uns dann etwas wie bei Alice in Wunderland gefühlt. In «Doors of Perception» spielt er mit Grössenverhältnissen, Perspektiven und Gucklöcher. Etwas zögerlich haben wir uns in die Installation gewagt, schliesslich darf man die Kunstwerke ja selten wirklich betreten. Ein völlig neues Erlebnis, Teil der Installation zu sein. Etwas wackelig habe ich mich schon gefühlt, als ich die schräge Ebene betreten habe. Für die lustigen Fotos hat es sich aber gelohnt.

Die Spiegelkreation von Erik Olofsen bietet die ideale Plattform für Selfies und auch hier war das Betreten ebenso erlaubt. Da ich natürlich alles durch meine Kamera festhalten wollte, wäre ich beinahe in das Gerüst geknallt. Aber keine Sorge, auch du kannst «White Noise» von Erik Olofsen noch unbeschadet erleben!

Im «electric light orchestra» hat der Graffiti-Künstler Maser mit neonfarbigen Bändern den Raum wunderbar geometrisch bespielt und mich dank dem blauen Licht darauf aufmerksam gemacht, dass ich wieder einmal meinen Wintermantel von Staubpartikeln befreien sollte.

Wir dachten, wir hätten unsere Highlights alle schon durchlebt, als wir in den etwas versteckten Raum von Lightpainter Bert Silzner gestolpert sind. Es war wunderbar dem charmanten Artist und seinem Lightpainting zuzusehen. Als tolle Krönung durfte ich dann ein Bild mit mir als Göttin Shiva nach Hause nehmen. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen unsere liebsten fünf Fotos auszudrucken. Ein tolles Souvenir!

 

Ein weiteres Extra: Am Ausgang, an der Rückgabestation der Kameras, wird den Besuchern die gebrauchte Speicherkarte geschenkt.

Öffnungszeiten

Ich bin wie verzaubert und überaus froh, der Lokalität am Sihlquai 125 in Zürich wieder mal einen Besuch abgestattet zu haben. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14.Februar 2016 und zwar jeweils Montag bis Mittwoch von 12-21 Uhr, Do bis Sa von 12-24 Uhr und So von 12-19 Uhr. Der Eintritt ist übrigens frei. Empfehlenswert!

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