Porridge for the rich

Porridge

Mutti weiss alles besser. Denkste! Jahrelang wollte sie mich davon überzeugen, dass ich doch täglich frühstücken soll. Schliesslich sei es die wichtigste Mahlzeit des Tages und liefert mir Energie, um den Alltag zu überstehen. Ich bin kein Morgenmensch und jede weitere Minute Schlaf ist für mich der Himmel auf Erden. Nichtsdestotrotz wird man älter (hallo 30!) und da muss man sich eingestehen

Mama nervt, aber Mama knows eben doch best!

Auf unzähligen Foodblogs bin ich auf tolle Frühstücksbilder gestossen und dabei besonders oft auf ein bestimmtes Gericht: Porridge oder auch einfach Haferbrei. Sieht total eklig aus und irgendwie doch recht fancy. Mein erster Gedanke: «Oh Gott, wer hat denn Zeit morgens so zu kochen?» Die liebe Jrene belehrte mich eines Besseren! Sie führt als @gluexfee ihren Glüxbox-Blog und teilt ihr alltägliches Glück mit uns. Und ist praktischerweise auch gleich meine Nachbarin! Gerne liess ich mich also zu einer Portion glibberigem Glück zu ihr nach Hause einladen, sie ist schliesslich mittlerweile Expertin darin. Wie Jrene selbst in ihrem Post «über das Frühstücksglück» schreibt:

Der Haferbrei enthält viel Tryptophan, das vom Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird.

Tatsächlich, in nur wenigen Minuten zauberte mir Jrene ein köstliches Porridge auf den Tisch. Und bewies mir so, dass es gar nicht viel braucht, um sich tatsächlich morgens viel fitter zu fühlen. Für mich persönlich ein anderes Lebensgefühl, wenn man sich morgens Zeit nimmt, etwas Leckeres und Warmes in den Magen bekommt und dann leicht beflügelt das Haus verlässt, weil der Tag mit Ruhe und Genuss begonnen hat. Seitdem versuche ich den Snooze-Alarm zu reduzieren, verzichte auf die paar Minuten mehr Schlaf und bereite mir täglich ein feines Porridge zu.

 

 

Mein Lieblingsrezept

  • Vollkornhaferflocken (nach Gefühl so ca. 20g)
  • Chia Samen (ca. 1 Esslöffel)
  • Mandelmilch (ungesüsst)
  • Goji-Beeren
  • 1 Frucht (z.B. Banane, Apfel, Orange, …)
  • Zimt

Wichtig beim Kochen ist das ständige Rühren. Haferflocken und Chia in den Topf, Mandelmilch dazu (so viel, dass die Haferflocken ausreichend bedeckt sind), während ca. 5 Minuten leicht köcheln, und wie gesagt, rühren. Optional noch ein wenig Salz hinzugeben. Dann verteile ich alles in ein Schüsselchen, gebe die Frucht dazu und zum Schluss eine kräftige Portion Zimt, weil ich den einfach super lecker finde! Wers süss mag, kann mit Honig, Zucker oder Agavendicksaft nachsüssen – ich präferiere es eher natürlich und ungesüsst, da die Mandelmilch schon leicht süsslich schmeckt.

 

Danke liebe Jrene für deinen tollen Tipp mit dem Frühstücksglück und ä Guete!
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8 Comments

  • Auch toll für Morgenmuffel: Overnight-Oats. Im Prinzip dasselbe in grün, bzw. in kalt. Einfach am Abend vorher alles mischen – zB gleich in einem Weck-Glas, dann hat man sogar ein to-go Frühstück – und in den Kühlschrank stellen. Der Rest erledigt sich im Schlaf 😉

  • Hoi liebe Evelyn
    Danke für die nette Erwähnung und den Kochlöffel schwinge ich jederzeit gerne wieder für dich. Auch wenn’s bei mir die „trostlose“ Variante ohne Milch gibt.
    Aktuelle Lieblingskombi: Vollkornflocken, TK-Kirschen, Kokosflocken, Chiaseeds
    Und deine? 🙂
    herzlichst, Jrene

    • Liebe Jrene, das Angebot nehme ich gerne an, deine Variante klingt nämlich super lecker! Ich muss dann bald mal rumexperimentieren, bin nämlich noch nicht über die Basisvariante gekommen. 🙂 Liebe Grüsse Evelyn und bis bald

  • Ich hab’s heute morgen auch gleich probiert, allerdings mit „normaler“ Milch, Honig und TK-Himbeeren. Seehr lecker, vielen Dank für diese tolle, leckere und einfache Frühstücks-Idee!

    • Liebe Christiane, das freut mich ganz besonders! TK-Himbeeren muss ich unbedingt mal ausprobieren, komisch ist mir das bisher entfallen, schmeckt bestimmt super. Guten Appetit weiterhin!

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