Schwarz auf Weiss

Fabs Lieblingsoutfit

Bestimmt kennst du folgende Situationen: Der Wecker ist bereits zum vierten Mal in der Schlummerfunktion und du bist schon wieder viel zu spät. Oder du stehst mal wieder ratlos vor dem Kleiderschrank und hast keine Ahnung, was du zu deiner Verabredung, zur Arbeit oder zum Wochenendausflug anziehen sollst. Genau. Kennen wir alle. In einem solchen Moment ziehe ich ein schwarzes Oberteil und eine schwarze Hose an und schnüre mir ein paar weisse Sneakers. Fertig ist mein Lieblingslook, der auf sicher passt. Das Beste daran: Ich fühle mich in diesem Outfit in jeder Situation passend gekleidet und spüre diese Selbstsicherheit auch.

Catwoman lässt grüssen. Die Maske denke ich mir imaginär einfach dazu.

Etwas einfallslos, unzählige Male gesehen und keineswegs originell, denkst du jetzt wahrscheinlich? Nun, das mag ja schon so sein. Allerdings, und jetzt kommt der springende Punkt, seitdem ich meine Garderobe auf schwarz fokussiert habe, empfinde ich am Morgen keine «Was-ziehe-ich-bloss-an»-Krisen mehr und alle Kombinationen gelingen einfach. Spannend zu beobachten ist, wie mein Umfeld darauf reagiert, wenn ich einmal etwas Buntes anziehe (also meist an den Waschtagen), dann wird das fleissig von meinen Arbeitskollegen kommentiert. Fehleinkäufe kenne ich übrigens auch keine mehr – ich zähle jetzt einfach alle hautengen Cocktailkleidchen gedanklich ab, für die ich noch die passenden Anlässe oder meinen Mut suche.

Die Ausrichtung elegant oder sportlich fällt dann ganz einfach mit dem Schnitt, der Schuh- oder der Schmuckauswahl. Die weissen Turnschuhe bilden dann sozusagen mein passendes Winteraccessoire. Denn grundsätzlich gilt bei mir: Schwarze Turnschuhe im Sommer und weisse im Winter. Ausnahmen sind erlaubt.

Das Tolle an der schwarz-weiss Kombination: Weisse Sneakers zum schwarzen Outfit leuchten und verbreiten gute Laune und die kann man bekanntlich nie genug haben! Bei so viel schwarzer Zurückhaltung habe ich mich sogar an weisse Vans aus der Männerkollektion gewagt. Es geht aber auch weiblicher, einmal mit den italienischen Superga-Klassikern und den Alltime-Favorite Chucks.

Was will ich dir damit sagen? Ganz einfach: Investiere in wenige aber sinnvolle Stücke, die du immer wieder anziehst und Freude daran hast. Fallen dir Farbkombinationen schwer, dann suche dir eine Lieblingsfarbe, ja so wie damals bei den Angaben im Freundschaftsbuch, und konzentriere dich darauf. So vermeidest du den unpopulären Spruch «Ich habe nichts zum Anziehen» vor deinem platzenden Kleiderschrank. Die Aura einer Dramaqueen ist bekanntlich alles andere attraktiv auf den Partner, die Familie oder wer auch immer dir gerade zuhören darf.

Da hast dus jetzt, schwarz auf weiss!

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