Serienupdate Herbst

Serienupdate
Quelle: http://makeitstranger.com

Was für ein Schietwetter! Der Herbst zeigt sich in voller Pracht: grau, golden, luftig, nass, sonnig … – und da pflegen wir zu sagen, der April mache, was er will? Naja. Genug des Wetter-Small-Talks. Jetzt geht es um die wichtigen Dinge im Leben! Denn mit diesem feuchtfröhlichen Gemütszustand gibt’s nur eines: Netflix & Chill.

Also krame ich in meiner Serienkiste und sorge mal wieder für ein Update (Achtung: nicht nur Netflix Serien). Denn irgendwie haben wir sie alle durch; hier eine Kurzzusammenfassung, welche Serien wir bereits abgehandelt haben:

Und doch wird die Liste nur länger. Ein Teufelskreis! Starten möchte ich mit einem Rückblick auf die zwei Serien, die ich im letzten Update noch auf der To-Watch-Liste hatte: «The Catch» und «The Path».

The Catch

Das angedeutete Katz-und-Maus-Spiel ist tatsächlich Drehscheibe dieser Serie. Die Geschichte ist kurz erzählt: Mann liebt Frau, Frau liebt Mann. Mann (ent-)täuscht Frau, Frau will sich rächen. Und doch ist alles nur ein Missverständnis. Aber in diesem Fall ein tödliches. Die Schauspieler überzeugen, die rasche Erzählungsform ebenso. Leichte Kost für zwischendurch. Ich fands okay und werde mir wohl Staffel 2 ansehen.

The Path

Oha. Ja, diese erste Staffel hatte es in sich. Ich will an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, das musst du jetzt schon selbst sehen und verstehen. Aaron Paul legt mal wieder eine Glanzleistung hin und nach der Szene mit der Schlange (Spoileralarm!), konnte ich 2 Nächte nicht mehr in meinem Bett schlafen (halb so schlimm, ich habe halt echt Panik vor den Tieren). Intrigen, Liebe, Sex, Wut, Eifersucht, und alle weiteren menschlichen Eigenheiten kommen bei «The Path» vor und hinterlassen Fragen. Ich könnt hier eine tiefgründige Abhandlung drüber schreiben, aber ich rate dir einfach: runterladen oder streamen und dann ab vor die Kiste!

If you’re in the shadows it’s because you put yourself there.

Stranger Things

Diese Serie wurde von allen Seiten in den Himmel gelobt. «Musst du unbedingt gesehen und gehört haben, der Synthie-Sound ist echt geil». Stimmt. Und doch hatte ich Anlaufschwierigkeiten. Ich hab der Serie von Anfang an angesehen, was daran gut ist: Schauspieler (besonders die Kids und der Cop), Stimmung und eben der Sound. Es hat mich trotzdem erst bei Folge 5 in den Bann gezogen. Ab hier wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht. Der Schluss hat mich allerdings ein wenig enttäuscht, müsste doch die Parallele zu Ridley Scotts «Alien» nicht unbedingt sein. Trotzdem hat sich mein Durchhaltevermögen gelohnt. Kann ich dir nur empfehlen, schon nur der 80er-Jahre (und der E.T Hommage) willen!

Frequency

Ich mag einfach diese Mystery-Serien, wenn es draussen immer früher dunkel wird. Zum Gruseln schön. Frequency gehört zwar eher dem Genre Thriller oder Sci-Fi an, unheimlich mysteriös ist die Story trotzdem: Frau kann plötzlich mit ihrem verstorbenen Vater über einen alten Radio sprechen. Eben genau, nur über eine gewisse Frequenz (clever, ne?). Der Vater spricht allerdings nicht etwa aus dem Jenseits zu ihr, sondern aus der Vergangenheit. Es geht noch verrückter, als sie sogar mit ihrem eigenen Kindes-Selbst spricht. Aber dabei wir wissen doch längst: verändert und beeinflusst man die Vergangenheit, hat das halt Konsequenzen. Is‘ ja klar. Story spricht mich an und hat Suchtpotenzial.

Divorce

Jaaa! Endlich ist Sarah Jessica Parker zurück. Es geht eben nichts über die Kultserie «Sex and the City» und diese Frau wurde lange schmerzlich auf unseren Bildschirmen vermisst. Wer jetzt denkt, sie sei mit «Divorce» in eine Pendant-Rolle geschlüpft der täuscht. Diese Serie ist zwar noch immer Comedy, aber weit weg von Glamour und Frauenfreundschaften. Sarah J. ist zwar auf ihre Weise noch immer stylish, aber deutlich erwachsener mit einem Hauch Landei (okay, ihr noch Ehemann haucht ihr dies ein). Die Dialoge sind erfrischend und die Geschichte bisher einfach gut, sodass man gespannt ist, was noch alles kommen mag. Denn Lieben und Entlieben – das bietet reichlich Zündstoff!

The Good Place

Stell dir vor, du seist tot und im „Himmel“ gelandet. Der Ort heisst zwar nicht so, ist aber genau so gut, wie du dir das vorgestellt hattest. Dein wahrer Seelenverwandter wartet schon sehnsüchtig darauf mit dir die Ewigkeit zu bestreiten und es gibt so viel Frozen Joghurt, wie du nur essen kannst. Doch was passiert, wenn du eigentlich gar nicht am „guten Ort“ sein solltest, sondern zu der schlechten Sorte Mensch gehörst? Ja dann ist eben nicht Hölle auf Erden, sondern im Himmel angesagt. Ich habe mich gefragt: Weshalb ist niemand schon früher auf diese Geschichte gekommen? Kristen Bell macht einen super Job und die Lachmuskeln werden schön strapaziert.

Someone royally forked up! That’s bullshirt!

Gilmore Girls (Sorry, not Sorry)

Yes yes yes! Noch genau 1 Monat und dann ist es so weit: die Gilmore Girls sind zurück!

In diesem Sinne, hoffen wir auf weitere graue Tage, damit wir eine gute Ausrede für unsere Seriensucht haben!
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