Serienupdate: Winter 2018

Diverse Serien-Bilder Netflix.

Hoppla! Mein letztes Serienupdate ist nun wirklich schon eine Weile her. Hatte ich damals noch von Stranger Things, Divorce, The Good Place, The Path und weiteren Serien geschwärmt – schon gibt es neue Produktionen, die mich in den Bann gezogen haben. Mein Repertoire an Serien wird einfach nicht kürzer: Netflix & Co. sei Dank.

Damit auch du die kalten und langen Winternächte überstehst, gibt es hier die umfangreiche Sammlung an neuen (und altbekannten) Serientipps!

Ozark

Ich starte mit der Serie, um die ich lange Zeit einen Bogen gemacht hatte. Netflix schlug sie mir ständig vor, doch mich schrecken diese Vorschläge eher ab. Ich lass mich doch nicht bedrängen, neeein mit mir nicht! In einer schwachen Minute klickte ich dann doch drauf und stecke derzeit noch mittendrin, während ich diesen Text verfasse. Die Geschichte kommt mir sogleich bekannt vor: Unschuldiger Familienvater gerät in eine beschissene Situation und muss nun mit illegalen Mitteln versuchen zu überleben und seine Familie zu beschützen. Drogen, Geld und eine verdorbene Gegend, die schon von Weitem übel riecht. Walter White Marty Byrde wird gespielt vom grandiosen Jason Bateman, der eher für seine komödiantischen Schauspieleinlagen bekannt ist und vielleicht gerade deswegen so gut in diese Rolle passt. Nicht mein Highlight des Jahres, aber eine gute Unterhaltung ist garantiert.

Please Like Me

Serie des Jahres? Da kommen wir hiermit schon ein ganzes Stück näher. Denn diese australische Dramedy-Serie (kurz für Kombination aus Drama und Comedy) ist wie eine Ohrfeige ins Gesicht. Unerwartet, etwas schmerzvoll und doch regt es die Durchblutung an, sodass einem nur warm ums Herz werden kann. Als ich den Protagonisten Josh kennenlernen durfte, dachte ich doch glatt, es ginge hier um eine seichte Serie, die zwar humorvoll ist aber halt die typischen Themen wie Liebe, Sex und das Älterwerden ü20 behandelt. Falsch gedacht. Dieses Exemplar ist sehr nach am echten Leben, tragisch und schön zugleich. Bingewatching ist vorprogrammiert!

Big Little Lies

Reese Witherspoon, Nicole Kidman, Zoë Kravitz… die Liste ist lang und diese Serie voller Superstars, bzw. Supermoms. Die Miniserie aus dem Hause HBO ist wirklich grosses Kino. Eine spannende Geschichte (natürlich kommt hier Mord, Sex und, wie der Titel es bereits verspricht, einiges an Lügen zusammen) mit dem besten an Schauspielkunst – allen voran Kidman, die zurecht soeben den SAG Award für ihre Leistung erhalten hat. Ein bisschen Desperate Housewives, How to Get Away with Murderer und The Affair und schon kommen wir dem Geheimrezept, dieser überaus zu empfehlenden Serie, näher. Ich freu mich jetzt schon auf Season 2.

The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story

Penelope Cruz als Donatella Versace! Muss ich wirklich noch mehr dazu sagen? Okay, nach der ersten Staffel, die sich um den Fall O.J. Simpson drehte, war ich äusserst skeptisch, was als nächstes kommen sollte. Doch Penelope in dieser Rolle toppt nochmals alles. Die Serie ist erst soeben gestartet und handelt von der Ermordung des Modeschöpfers Gianni Versace im Jahre 1997 sowie um die Hintergründe und den Mörder Andrew Phillip Cunanan. Während Penelope den italienischen Akzent sowie die Mimik und Gestik von Donatella zu perfektionieren versucht, tut es der Schauspieler Édgar Ramírez ihr in seiner Rolle als Gianni nach und überzeugt mit einem nahezu identischen Äusseren. Darren Criss, in der Rolle des Mörders, spielt gekonnt eine Mischung aus Patrick Bateman (American Psycho) und nettem Nachbarsjungen von Nebenan. Es bleibt spannend und kitschig zugleich…

This is Us

Apropos Kitsch: diese Serie ist voll von solch herzerwärmenden Szenen und feiert in den Staaten einen wahnsinnigen Erfolg, davon sind auch die Schauspieler überwältigt. Bei den SAG Awards haben sie ebenfalls abgeräumt und das zu Recht. Fast bei jeder Folge weine ich wie ein Schlosshund und kriege nicht genug von Jack und seiner aussergewöhnlichen Familie. Emotionen pur, so schön, wie nur das Leben sie hervorbringen kann.

The End of the F***ing World

Vor Kurzem lag ich mit einem grippalen Infekt zu Hause und schaffte es jeweils knapp eine halbe Stunde zu «netflixen», so fertig und müde war mein Körper. Also wagte ich mich Schritt für Schritt an die absolut gehypte Netflix-Serie mit dem vielversprechenden Namen «The End of the F***ing World» heran. Während 8 Folgen beobachte ich James und Alyssa, wie gekonnt sympathisch und unsympathisch zugleich mir die beiden Hauptcharaktere ans Herz wachsen. Der kleine vermeintliche Psychopath mit der vermeintlich unschuldigen Psychopathin. Super Humor, gute Musik und wahnsinnig tolle Bilder. Die Story: so lala – trotzdem wirklich sehenswert.

The Sinner

Eine junge Mutter ersticht aus heiterem Himmel einen Mann an einem öffentlichen Strand – vor den Augen aller Badegäste und ihrem eigenen kleinen Sohn. Völlig unverständlich, denn sie weiss selbst nicht, weshalb sie die Straftat begangen hat. Scheint es zu Beginn so, als wäre die Frau psychisch gestört, findet man im Laufe heraus, dass wohl ganz andere Motive dahinter stecken, die dann wirklich auch erst zum Schluss der Miniserie ganz aufgelöst werden. Mysteriös und verstörend zugleich ist nicht nur Jessica Biel in der Hauptrolle zu sehen, auch Bill Pullman lerne ich von einer ganz anderen schauspielerischen Seite kennen. Eine überaus spannende Geschichte, die schwer lastet und in den Bann zieht.

Habe ich noch eine aktuelle Serie vergessen? Hinterlasse einen Kommentar, ich freu mich über deine Tipps!
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