Streetfood Festival

Streetfood Festival Zürich

Am Wochenende war das zweite Streetfood Festival angesagt und halb Zürich war anwesend!

Schnelles Essen und ich, das ist eine Kombination, die perfekt harmoniert. In stressigen Situationen kann es schon mal vorkommen, dass ich eine Mahlzeit vergesse, aber grundsätzlich bin ich ungeniessbar, wenn ich nicht rechtzeitig etwas zu essen erhalte. Warum erzähle ich dir diese Anekdote? Ganz einfach, weil am Wochenende das Streetfood Festival im Puls 5 in die zweite Runde ging und bei solch guten Ideen heisst das Motto ja meist:

Menschenandrang überleben und anstehen!

Seit Brooklyn bin ich ein grosser Fan von Streetfood. Ich wage sogar zu behaupten, dass folgender Moment pure Perfektion war: vor mir die Skyline von Manhattan, die warme Oktober-Sonne und in der Hand zwei köstliche Tacos.

Smorgasburg Tacos
Smorgasburg Tacos

Während die Food Trucks in New York und Los Angeles langsam aber sicher zum Standardangebot gehören, erreichte uns dieses zusammengewürfelte Imbiss-Angebot dank den Leuten hinter dem Streetfood Festival auch endlich im letzten Jahr in Zürich. Während der Standort letzten August noch etwas ausserhalb lag und der Anlass von der starken Herbstsonne profitierte, war ich dieses Jahr doch froh um die geschlossene Halle des zentralen Puls 5.

Warm eingepackt stürzte ich mich also ins Getümmel. Erste Aufgabe: Wo finde ich bloss die anderen? «Im Puls 5» hat sich als schlechter Treffpunkt erwiesen, insbesondere da ich vor lauter Menschenmenge kaum die Stände gesehen habe. Nachdem sich die Gruppe gefunden hatte, stand der nächste Programmpunkt an: Einmal von vorne nach hinten durchkämpfen und das Angebot erfassen. Das Essen haben wir uns dann auch redlich verdient, denn die Halle durchqueren glich eher einer Sportaktivität, der Kinderwagen meiner Freundin war hier von unschätzbarem Wert. Wie bereits erwähnt, kann ich ungeduldig werden, wenn ich nichts zu essen bekomme, daher habe auch nach kürzester Zeit bei den Pandabuns zugegriffen. Das Bun hat sich als vorzüglicher Starter erwiesen! Durchprobiert habe ich mich dann auch bei den Tellern meiner Freunde und muss an dieser Stelle insbesondere das unbekannte afghanische Gericht loben, das war hervorragend. Nach kurzer Verschnaufpause ging es weiter mit Süssem: Cheesecakes in vier verschiedenen Varianten (Favorit: Lime) haben uns dann doch gesättigt.

Nach dem Dessert musste ein Kaffee her und da war ganz klar, wohin es mich zog: Bear Brothers and Cow! Nach dem sagenhaften Kaiguri aus Kenia kann ich nur wieder betonen: Ich hoffe auf baldige Wiedereröffnung! Die Espresso- und Cappuccino-Liebhaber unter uns wurden bei Campesino Coffee Roasters fündig. Ein empfehlenswerter Kaffee-Tipp solltest du montags jeweils in der Nähe der ETH Polyterrasse sein oder von Mittwoch bis Freitag in der Gegend des ETH Hönggerberg.

Nach dem Filterkaffee haben wir uns etwas abseits hingesetzt und den Nachmittag trotz Kälte genossen. Auf fremden Tellern habe ich noch vegane Burger, japanisches Curry, Ceviche, Dumplings, Salsa und Tacos, Humus, Pulled Pork Burger, Cidre Steak oder Cupcakes gesichtet. Ich habe mich in der Zwischenzeit lieber unserem kleinsten Knirps der Runde gewidmet und dank leuchtenden Kinderaugen das Essen völlig vergessen.

Ich danke allen für den tollen Nachmittag und freue mich bereits auf das nächste Streetfood Festival im Mai, mit hoffentlich viel Wärme, Sonne und einer ordentlichen Portion Hunger!

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