Yoga & Fitness: Asana Rebel

Asana Rebel

#jointherebellion! – klingt fast schon nach einer Sekte. Oder nach einer neuen Jugendbewegung. Keine Sorge, der überspitzte Einstieg soll ja doch nur deine Aufmerksamkeit erregen. Geschafft? Bei «Asana Rebel» handelt es sich um eine Community mit viel Bewegung. Und du hast sie immer dabei. Schliesslich spreche ich hier von einer App. Bringen wir aber zunächst mal Ordnung in dieses Intro-Chaos!

Yoga Inspired Fitness

«Mir fehlt einfach die Zeit», so meine kreative Ausrede. Nein, wenn wir ehrlich sind, ich nehme sie mir einfach aktuell nicht. Andere Prioritäten werden gesetzt, schwupps ist die Woche vorüber und ich hab mich zu wenig in Bewegung versetzt. Meine liebste Bewegung heisst Yoga und die begleitet mich seit Jahren, mal mehr, mal weniger. Doch wenn ich mich in intensiveren Phasen befinde, gibt es sogar Tage, an denen ich mich regelrecht nach meiner Matte sehne. Yoga kann also süchtig machen. Nirgends spüre ich meinen Körper derart intensiv und kann im Kopf so gut abschalten. Umso mehr habe ich mir schon seit Langem einen stetigen Begleiter gewünscht, der es mir einfach macht, in eben nicht so intensiven Phasen, meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ich habe es ausprobiert, einfach so auf die Matte und loszulegen. Klappt nicht. Ich brauche eine Stimme, dir mir genau sagt, an welche Grenzen ich gleich kommen werde und wie lange ich in der Haltung ausharren soll.

Google sei dank, war die Hilfe schnell gefunden:

Asana Rebel ist die einzige Yoga Inspired Fitness App der Welt, die es modernen Frauen ermöglicht, sich so gesund und sexy zu fühlen wie nie zuvor. Das dynamischste Yoga System der Welt für die Hosentasche.

Aller Anfang ist… gar nicht so schwer

Die ganze App-Aufmachung ähnelt sehr dem Kayla Itsines Programm, ist aber nicht einem strengen Plan untergeordnet. Die App kostet, um alle Workouts freizuschalten, also genau 9,99 Euro monatlich (oder 3,33 Euro monatlich für ein Jahr). Sobald man registriert ist, geht es ans Personalisieren: Das Ist- und das Soll-Gewicht kann man zur eigenen Motivation eintragen, ebenso das Workout-Ziel (fit werden oder abnehmen) und die Frequenz, die man pro Woche schaffen möchte. Ja sogar einen Reminder kann man einstellen, damit das Workout nicht wieder vergessen geht.

Zu Beginn habe ich lediglich die kurzen Workouts gewählt. Ich wollte mich bewusst steigern und wieder in den Yogaflow hineinfinden. In der ersten Woche habe ich also konsequent jeden Morgen das 6-minütige «Stand Up and Feel Good» durchgezogen. Jeden Tag ging es leichter von der Hand und ich Morgenmuffel freute mich sogar auf das Aufstehen. In der zweiten Woche steigerte ich mein Training auf verschiedene Workouts, die alle so zwischen 10 bis 20 Minuten dauern. In der dritten Woche startete ich dann das 28-Tage-Programm, alle ebenfalls um die 20 Minuten, jeden Tag ein anderes Workout. Diese Steigerung machte es mir einfach und die Dauer erschien mir zum Ende des Programmes hin viel zu kurz. Aktuell bin ich im «Body & Mind Balance», welches eine halbe Stunde dauert und  ich auf den Abend verlagert habe.

Asana Screenshots
Bild via librations.de

Pro und Kontra

Das aktuelle Programm ist genau die Abwechslung, die ich mir in den Yogaübungen wünsche. Jedes Workout ist anders und somit nie langweilig. Die Videos sind guter Qualität, die Stimme der Sprecherin angenehm und die Vorschau auf die Übungssequenzen machen es leichter mithalten zu können. Darüber hinaus findet man unter dem Tab «Übungen» verschiedene Yoga-Positionen und kann diese in Ruhe studieren und üben.

Als etwas negativ empfinde ich manchmal das Tempo der Übungen. Ich würde öfters gerne etwas länger in einer Position verharren. Dafür sind die Vorschauen oft etwas zu lang und zu detailliert, für Anfänger aber sicherlich genau richtig. Ich hoffe, dass die App noch ausgebaut wird, eine Ergänzung mit Meditationsübungen fände ich stark, ebenso Themen wie Yoga als Einschlafhilfe, Atemübungen oder auch Ernährungstipps. Da geht noch was!

Mein Fazit: Eine super Alternative, um Yoga (und Fitness) täglich in dein Leben zu integrieren, wenn du wie ich, einen Motivationstreiber benötigst. Allerdings versuche ich, zusätzlich einmal wöchentlich eine Yogastunde zu besuchen. Denn die dreissig Minuten mit der App sind zwar besser als gar nichts, doch eine vollumfängliche Yogastunde ersetzt Asana Rebel nicht. Ein praktischer Begleiter ist diese App aber allemal!

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